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Nettiquette: Regeln für das Schreiben von Themen und Antworten

Anleitung: Regeln für das Schreiben von Themen und Antworten


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Mitarbeitersuche

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  • Mitarbeitersuche

    Hallo Leute,

    Ziel dieses Posts ist es einige Erfahrungen aus dem Bereich Mitarbeitersuche
    zusammen zu tragen.

    Mich interessiert besonders, wie schlimm empfindet Ihr den Fachkräftemangel?

    Welche Maßnahmen habt Ihr bisher ausprobiert um neue Mitarbeiter zu finden?

    Was hat gut funktioniert, was hat nicht so gut funktioniert?

    Hintergrund ist, dass ich einige Tischler als Kunden habe (ich bin Unternehmensberater) und daher weiß ich um das Problem.

    Nun möchte gemeinsam mit unserem regionalen Verband an einer Lösung arbeiten.

    Vorher möchte ich jedoch gern das Problem und die bisherigen Lösungen verstehen.

    Ich würde mich freuen, wenn Ihr ein paar Anhaltspunkte und Anregungen habt.

    Vielen Dank und beste Grüße

    Rayk

  • #2
    Hallo,

    es ist ja nun ein offenes Geheimnis, dass es im Handwerk keinen Fachkräftemangel gibt. Vielmehr ist es ein Mangel an der Bereitschaft zu ordentlicher Bezahlung. Wer will den die schwere Maloche für die lächerlichen Tischlergesellenlöhne tatsächlich jeden Tag verrichten? Alle Kollegen die ich kenne/kannte und die die Möglichkeit hatten, sind entweder in die Industrie gewechselt oder haben sich anderweitig verbessert.
    Als Tipp für suchende Arbeitgeber: Schreibt in eure Stellenausschreibungen statt 15€/Std. einfach mal 25€/Std. (völlig üblicher Stundensatz bspw. in der Autoindustrie/Produktion), Ihr könnt euch vor guten Leuten nicht mehr retten.
    Wer das nicht kann oder will, wird sein Arbeitgeberleben unter Fackräftemangel leiden und von selbigem fabulieren.

    Kommentar


    • #3
      was für eine geistvolle Beschreibung der Lage. Die Stundensätze eines Handwerkers kann ja jetzt schon niemand mehr bezahlen. Ein gezahlter Stundenlohn von 25 € treibt die Stundensätze dann auf über 60 € inkl. Steuer, die 20% für die SOKA-Bau noch nicht eingerechnet. Und die Leute, die jetzt eine bessere Bezahlung für Gesellen im Handwerk fordern, sind die ersten, die sich nachher über die Stunden-Verrechnungssätze aufregen.

      Kommentar


      • #4
        Also ich finde es ist extrem schwierig geeignete Leute zu finden.

        Ich bin zwar eher Hobbykünstlerin, aber habe ab und zu Kundenprojekte, bei denen ich alleine untergehen würde.
        Da dann jemanden zu finden, der nich gerade 2 linke Hände hat, ist schon sehr schwierig

        Kommentar


        • #5
          @ Max Power,

          Mensch Maier, dass ich da noch nicht selbst drauf gekommen bin.........

          Ab Morgen sind meine Probleme um gute Facharbeiter gelöst. Und die Lösung ist so einfach. Danke für den Tipp Herr Power.
          Mit freundlichen Grüßen von der Schwäbischen Alb
          Jürgen Sieber

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          • #6
            Max Power

            ...es ist ja nun ein offenes Geheimnis, dass es im Handwerk keinen Fachkräftemangel gibt.
            Woher haben Sie denn diese Erkenntnis?

            ...Vielmehr ist es ein Mangel an der Bereitschaft zu ordentlicher Bezahlung. Wer will den die schwere Maloche für die lächerlichen Tischlergesellenlöhne tatsächlich jeden Tag verrichten? Alle Kollegen die ich kenne/kannte und die die Möglichkeit hatten, sind entweder in die Industrie gewechselt oder haben sich anderweitig verbessert.
            Wenn Sie schon Ihren Beruf als Maloche betrachten, sind Sie kaum ausschlaggebend für eine seriöse fundierte Stellungnahme, vor allem, wenn ausschließlich der geldliche Lohn gegengerechnet wird.
            Beruf kommt von Berufung! Also Menschen, die Ihre Ausbildung gerne machen und in dem Beruf gerne arbeiten.
            Ihre "alle Kollegen" hätte ich gerne mal gesprochen. Das glaube ich Ihnen nicht. Vor allem Fachleute aus einem guten Tischlerbetrieb in die Industrie ans Förderband wechseln?
            Und was soll das heißen "anderweitig verbessert"? Mehr Geld, Studium, Eltern...?

            Als Tipp für suchende Arbeitgeber: Schreibt in eure Stellenausschreibungen statt 15€/Std. einfach mal 25€/Std. (völlig üblicher Stundensatz bspw. in der Autoindustrie/Produktion)
            Entweder sind Sie nur einfach viel zu jung, keine Ahnung von Beriebswirtschaft und/oder vom Geschäftsleben/Leben selbst.

            Kleines Beispiel nur für Sie:
            Ein leitender Richter (richtig, dafür muss man Jura studieren) an einem Amtsgericht bekommt ca. 7.500,00 € BRUTTO Gehalt... dafür muss er aktuell, aufgrund chronischem Richtermangel und stetig zunehmendem Prozessaufkommen ca. 60-90 Std. wöchentlich an Arbeitspensum leisten.
            Ein studierter Jurist bekommt als Richter als Einstiegsgehalt ca. 3.500,00 € BRUTTO bei gleichem Arbeitspensum.
            Nun rechnen Sie mal die Abzüge aus und teilen das durch die zu leistenden Stunden.
            Sie sollten, bei korrekter Berechnung, auf ein Ergebnis kommen, was ca. dem eines TARIFLOHNBEZAHLTEN Tischlergesellen kommt.

            Sollten Sie andere studierte Berufe im Auge haben, recherchieren Sie mal im Web über Gehälter/Löhne von Architekten? Da bekommen Sie Tränen in die Augen.

            Ihr könnt euch vor guten Leuten nicht mehr retten.
            Wo sollen die Fachkräfte denn herkommen (siehe oben), wenn u.a. schon die Anzahl der gezeugten "deutschen" Sprößlinge es schon lange nicht mehr hergibt?

            Wer das nicht kann oder will, wird sein Arbeitgeberleben unter Fackräftemangel leiden und von selbigem fabulieren
            Wann machen Sie sich selbstständig und wo? (bitte per PN)
            Ich würde darüber gerne schreiben, wenn Sie Tischlergesellen als Beginners 25 €/Std. (zzgl. tariflich vereinbarten Zuschlägen) bezahlen.

            Vielleicht wird es ja auch eine Erfolgsgeschichte, von denen wir dann alle lernen können.

            Kommentar


            • #7
              Hallo Herr Sieber, gern geschehen.



              Andy Giess

              Ich habe jahrelang im Tischlerhandwerk als Geselle gearbeitet, daher weiß ich wieviel Leistung für wenig Geld erbracht werden muss. Ich kann auch rechnen, weiß also, dass mich trotz lebenslanger Vollzeitarbeit eine Rente knapp über dem Existenzminimum erwartet. Wenn ich bis 67 arbeiten würde, was im Tischlerhandwerk eben einigermaßen unrealistisch ist.
              Insofern kann man den Beruf noch so gerne machen und als Berufung verstehen, wenn man kein Leben in gesicherter Armut verbringen möchte muss man zwangsläufig wechseln, bzw. man sollte gar nicht erst diese berufliche Richtung einschlagen. Vermutlich bin ich auch nicht der einzige Mensch der das verstanden hat, deswegen habt ihr so wenig vernünftige Bewerber. Wer das ändern will, muss mehr zahlen. Ganz einfaches marktwirtschaftliches Prinzip.

              Ich werde mich nicht selbstständig machen, da ich mit meiner beruflichen und finanziellen Situation derzeit einigermaßen zufrieden bin.

              Ich hatte immer eine geringe Meinung über die deutsche Justiz im Allgemeinen und die Richter im Speziellen. Diese muss ich nach deiner Beschreibung über deren Einkommenssituation aber revidieren. Ein Richter der für etwas über 9,70€/Std. arbeitet ist ein fleißiger und gleichzeitig genügsamer Mensch. Hut ab.
              Zuletzt geändert von Max Power; 28.07.2016, 18:22. Grund: Rechtschreibung

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              • #8
                Guuden,

                die Frage muss sein, um welche Gesellen es sich handelt.
                Ein selbstständig arbeitender, der auch noch flott ist, und seinen Helfer gut einsetzt, ist m.E. mit 25,-€ angemessen bezahlt,
                der Geselle der auflädt, losfährt und als erstes beim Metzger Frühstück holt, auf dem Bau angekommen zuerst einen Sodierungsspaziergang unternimmt,
                um danach ausgiebig sein Frühstück zu konsumieren und so weiter usw. usw. den lieben Tag lang, um auch mal Zwischendrin seinen Job anzugehen, unterbrochen von Zigarettenpausen und Geschwätz mit anderen Gewerken,
                derweil seine Helfer unbeschäftigt lässt, ist gerade kaum noch den Mindestlohn wert.

                Andererseits finde ich den Facharbeitermangel nicht schlecht, evtl. bekommen die Tischler so irgend wann einmal als Mangelberuf das Geld, dass ihnen im Vergleich zu Heizungsbauern, KFZ-lern, Elektrikern....zusteht.

                Gut Holz! Justus.
                Jegliches Befolgen des von mir Geschriebenen geschieht auf eigene Gefahr.
                Gut Holz! Justus.

                Kommentar


                • #9
                  Guuden,

                  Als Erweiterung:
                  Nicht unwesentlich für den Lohn und ob Mitarbeiter zu bekommen ist,
                  ist natürlich auch das Produktportfolio des Betriebs und dessen Standort.

                  Wenn in erster Linie Fenster und Fertigtürelemente in großen Neubausiedlungen zu montieren sind, benötigt man einen Mitarbeiter, der nach kurzer Einarbeitung seien Job beherrscht und seine Fachhelfer gut anleitet und motiviert.

                  Eine ganz andere Sache ist der Geselle, der bereits beim Kundengespräch dabei ist, und alle weiteren Abtimmungen mit dem Kunden alleine beherrscht, bis hin zur Kalkulation.
                  Der es Weiteren die Aufträge alleine mit seinen Fachhelfern fertigt und bis zu Endabnahme durchzieht.

                  Außerdem ist natürlich die Verfügbarkeit und die wirtschaftliche Lage sehr wesentlich, ob in Ostfriesland, Großraum München, Bayerischer Wald oder Rhein-Main. Da ergeben sich schon wg. des Standorts natürlich erhebliche Unterschiede.
                  Jegliches Befolgen des von mir Geschriebenen geschieht auf eigene Gefahr.
                  Gut Holz! Justus.

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                  • #10
                    Um neue Mitarbeiter zu bekommen, kann man
                    auch die Vertreter der verschiedenen Firmen fragen, die kommen
                    viel rum und können sich so auch mal nützlich machen.

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                    • #11
                      Zitat von MagMog Beitrag anzeigen
                      Guuden,

                      die Frage muss sein, um welche Gesellen es sich handelt.
                      Ein selbstständig arbeitender, der auch noch flott ist, und seinen Helfer gut einsetzt, ist m.E. mit 25,-€ angemessen bezahlt,
                      der Geselle der auflädt, losfährt und als erstes beim Metzger Frühstück holt, auf dem Bau angekommen zuerst einen Sodierungsspaziergang unternimmt,
                      um danach ausgiebig sein Frühstück zu konsumieren und so weiter usw. usw. den lieben Tag lang, um auch mal Zwischendrin seinen Job anzugehen, unterbrochen von Zigarettenpausen und Geschwätz mit anderen Gewerken,
                      derweil seine Helfer unbeschäftigt lässt, ist gerade kaum noch den Mindestlohn wert.
                      Hallo MagMog!

                      Da zu möchte ich noch etwas sagen.
                      Ich habe bis vor kurzem in einer Firma gearbeitet, in der von uns zwar erwartet wurde Überstunden zu machen, wir aber, obwohl wir die Überstunden schwarz ausbezahlt bekommen haben, nicht mal das 1,5 fache bezahlt bekommen haben.
                      Gleichzeitig konnten wir fast nie Zeitausgleich nehmen.
                      Arbeitszeiten wahren meistens von 6:00 bis 21:00 oder sogar 24:00 Uhr.
                      Unter diesen Voraussetzung reicht unsere Motivation nur für den von Dir beschriebenen faulen Gesellen/Lehrling.

                      Freundliche Grüße, Paro

                      Kommentar


                      • #12
                        Zitat von Paro Beitrag anzeigen
                        Hallo MagMog!

                        Da zu möchte ich noch etwas sagen.
                        Ich habe bis vor kurzem in einer Firma gearbeitet, in der von uns zwar erwartet wurde Überstunden zu machen, wir aber, obwohl wir die Überstunden schwarz ausbezahlt bekommen haben, nicht mal das 1,5 fache bezahlt bekommen haben.
                        Gleichzeitig konnten wir fast nie Zeitausgleich nehmen.
                        Arbeitszeiten wahren meistens von 6:00 bis 21:00 oder sogar 24:00 Uhr.
                        Unter diesen Voraussetzung reicht unsere Motivation nur für den von Dir beschriebenen faulen Gesellen/Lehrling.

                        Freundliche Grüße, Paro
                        Was willst du eigentlich?
                        Hast brutto gleich netto bekommen + ca. 40%.
                        Ist doch ein super Lohn für Überstunden

                        Uli

                        Kommentar


                        • #13
                          Hallo Uli!

                          Nein, ich habe nur den normalen Nettolohn bekommen.
                          Für die Überstunden aber nicht das 1,5 fache wie normal üblich sonder genauso ca. € 7,50.
                          Die Firma hat also mehr Geld für uns ausgegeben wenn wir normal arbeiten als wenn wir Überstunden machen.

                          MfG, Paro

                          Kommentar


                          • #14
                            Gibt es bei den Piloten Fachkräftemangel?

                            Kommentar


                            • #15
                              Zitat von zetti Beitrag anzeigen
                              Gibt es bei den Piloten Fachkräftemangel?
                              Katholische Priester verdienen auch sehr gut. Dort gibt es auch einen "Fachkräftemangel". Falls Sie auf den Verdienst anspielen wollten.........
                              Mit freundlichen Grüßen von der Schwäbischen Alb
                              Jürgen Sieber

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