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Nettiquette: Regeln für das Schreiben von Themen und Antworten

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Risse in Gealan acrylcolor-Fensterprofilen

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  • Risse in Gealan acrylcolor-Fensterprofilen

    Nach 9 Jahren beim Frühjarsputz bemerkt.
    Was kann ich da noch tun?
    Betroffen sind bis jetzt über 50% aller Fenster und Türen, außer die Nordseite.
    Ich dachte ich habe sehr hochwertige Fenster und dieses Acrycolor sei -wie beworben- besonders wetterfest.
    Ich bin ziemlich ratlos.

    Viele Grüsse
    Fritz
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von fritz.h.; 19.03.2017, 12:00.

  • #2
    Nicht so schön...

    Die Ecken sehen aus als wenn die Schweisstemperatur nicht korrekt war oder die Zugabe zu gering und sie deshalb reissen. Gibt es auch bei normalen PVC Fenstern.

    Das am Mittelkämpfer sieht aus als wenn der Rahmen darunter verklotzt und zu den Seiten abgesackt ist....

    Gewährleistung wird hier wohl nicht mehr greifen nach 9 Jahren. Die Acryloberfläche ist halt extrem hart so das sie reissen kann.

    Wäre das vielleicht was für Claudio????

    Allgemein würde mich natürlich interessieren ob es das Problem öfter gibt bei dieser Art der Beschichtung...

    Haben sie mal bei Gealan angerufen, und denen die Problematik geschildert?
    MMT - Metall & Montage Technik
    Nichts wissen, macht auch nichts.

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    • #3
      In einem anderen Forum habe ich jetzt einen Gealan-Kunden mit genau den gleichen Problem gefunden. Das war aber schon vor 2 Jahren. Gealan hätte dem Kunden als Ursache die Verwendung falscher Reinigungsmittel genannt.
      Ich weiß nicht, ob ich den Link dahin hier einstellen darf.
      Gealan ist nicht mein Vertragspartner.
      Mein Tischler, der die Fenster eingebaut hat, hat den Schaden der Firma Wertbau, dem Fensterlieferanten mitgeteilt. Von dort kam noch keine Antwort.
      Wäre es falscher Einbau, wenn die Fenster am Mittelpfosten unterklotzt sind?

      Viele Grüße
      Fritz

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      • #4
        Hi Fritz.
        Zitat von fritz.h. Beitrag anzeigen
        Wäre es falscher Einbau, wenn die Fenster am Mittelpfosten unterklotzt sind?
        "Im Normalfall" JA.

        Nach den aaRdT (siehe z.B. RAL-Leitfaden zur Montage) müssen die Klötze ca. 10-15 cm von den Innenecken der Blendrahmenverbindungen Abstand einhalten, um Einzwängungen und Eckenrisse zu vermeiden.
        (Vermutlichst gibt es auch noch ein Verklotzungs-/Montagerichtlinie des Systemgebers und /oder Herstellers. In der Regel steht da dasselbe drin, ev. aber mit etwas anderen Maßen, insbesondere für dunkle Fenster. )

        Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Reklamation!

        VG Annette
        Disclaimer: Bin Bauherrin ...

        Kommentar


        • #5
          Beim Riss der Pfosten-Rahmenverbindung kann es auch eine falsche Befestigung sein, die offenen Gehrungen lassen auf eine schlechte Verschweißung schließen.
          Klaus-Hermann Ries (khr)

          Kommentar


          • #6
            Grüß Gott Annette

            Zitat von fritz.h.
            Wäre es falscher Einbau, wenn die Fenster am Mittelpfosten unterklotzt sind?

            Antwort Annette
            "Im Normalfall" JA.
            So ist das nicht korrekt.

            Es muß ein Distanzklotz unter den Pfosten, ist auch anerkannte Regel der Technik. Nachzulesen bei den Systemgebern, RAL Montage Handbuch, TR 20 .....usw.

            Ich würde hier den Ansatz beim "Schweißen" und "Verklotzung" sehen.
            mfG aus Bayern Karl Standecker

            Kommentar


            • #7
              Interessanter Fall. Gehen die Risse auch ins PVC oder ist nur die Acrylcolorschicht betroffen? Ich denke auch das hier eine Kombination von falscher Klotzung und an den Ecken schlechter Verschweißung die Ursache sind. Das Alter lässt darauf schließen das der Verarbeiter damals noch nicht so viel Erfahrung mit diesem Material hatte.
              Grüssle

              Kommentar


              • #8
                Erfahrungsgemäß schieben sich jetzt Hersteller und Monteur gegenseitig die Schuld zu. Wichtig: Festzustellen, ob das Grundsätzlich noch unter Gewährleistung von versteckten Mängeln abgerechnet werden kann. Dass der Hersteller sich nicht gemeldet hat, ist für mich nichts neues. Will man was kaufen, steht der am nächsten Tag auf der Matte, hat man ein Problem, wird auf Zeit gespielt. Abfragen, ob der Vertragspartner eine Betriebshaftschutz hat und ob diese in diesem Fall greift. Dies sollte bei einem seriösen Betrieb zwar Vorraussetzung sein, aber Wissen ist besser denn Hoffen. Fristsetzung nie vergessen. 14 Tage sind absolut ausreichend, damit die Verantwortlichen sich das anschauen. Zum Termin entweder ein Person dabei haben, die Ahnung hat, oder von der Handwerkskammer einen Sachverständigen dazu holen. Sie müssen davon ausgehen, dass, um die Problematik zu erkennen, Bauteileöffnungen erfolgen müssen. Hier ist vorher abzuklären, wer das macht und wer die Kosten übernimmt. Alles das brauchen Sie natürlich nicht, wenn der Hersteller oder Ihr Vertragspartner Ihnen neue Fenster zusagt. Auch hier gilt - Fristen setzen. 6 Wochen sind hier passend. Ich würde Ihnen empfehlen, damit Sie sich vor einem Termin ein wenig einlesen, das Handbuch für Fenstermontagen zu kaufen. ca. 40 €. Insbesondere die Verklotzung überprüfen lassen, da hier ja die Fachleute vermuten, dass diese nicht oder nicht fachgerecht ausgeführt wurde. Auch die Befestigung zum Mauerwerk anschauen etc. Viel Erfolg

                Kommentar


                • #9
                  Zitat von kstandecker Beitrag anzeigen
                  Grüß Gott Annette
                  So ist das nicht korrekt.

                  Es muß ein Distanzklotz unter den Pfosten, ist auch anerkannte Regel der Technik. Nachzulesen bei den Systemgebern, RAL Montage Handbuch, TR 20 .....usw.
                  Hallo Karl,

                  ich kenne das anders. Siehe angehängtes Bild 5.9, Zitat aus LfM 2010, S104. (Meinen 2014er habe ich z.Zt. verliehen. Falls copyright-Probleme bitte einfach löschen. Kann ja jeder selber nachschlagen.) Mein heißgeliebter Krönchen-Systemgeber hat praktisch das gleiche Bild in seinen Richtlinien (ohne die roten Kringel für auskragend).

                  Auch hatte ich einmal eine längere Diskussion zu dem Thema mit einem Kollegen von dir, da ich der Meinung war (und immer noch bin), dass die Tragklötze -- wegen der vertikalen Lastabtragung -- direkt unter die seitlichen Pfosten gehören. Er hat auch dort an den Seiten den Abstand E vehement verteidigt, natürlich ebenso bei inneren Pfosten und Riegeln. Ich glaube daraufhin wurde sogar etwas für den sich damals in der Mache befindlichen LfM2014 geändert, um das gegenüber 2010 zu korrigieren.

                  Mein technischer Verstand fürht mich nach wie vor zu der - unmaßgeblichen - Meinung: Lastabtragung hat am besten direkt unter den lastableitenden Pfosten zu erfolgen. Ansonsten in "allen Richtungen" Distanzklötze aus den Ecken raus, um Einzwängungen zu vermeiden.

                  Aber ich glaube das wird zu off-topic zum eigentlichen Thema, das ich auch sehr spannend finde. Nach meinen Erfahrungen mit der Branche vermute mal, dass sich ohne Daumenschrauben weder der Hersteller und noch weniger der Systemgeber hier allzu kooperativ zeigen werden...

                  Deswegen viel Erfolg an Fritz, weil solche Fenster nach 9 Jahren nicht akzeptabel sind. Da scheinen wir uns ja alle einig.

                  VG Annette
                  Angehängte Dateien
                  Zuletzt geändert von aeb; 21.03.2017, 09:30. Grund: Bild vergessen
                  Disclaimer: Bin Bauherrin ...

                  Kommentar


                  • #10
                    Verklotzung (Montage) als (Teil-)Ursache

                    Hallo Fritz,

                    nachdem hier alle SVs eine flasche Verklotzung als mögliche T(Teil-)Ursache sehen: hast du Fotos von der Montage seinerzeit, wo man etwas dazu erkennen kann?
                    Oder ist eh schon eine Bauteilöffnung (durch einen SV) eingeplant, um die Ursachenanteile zwischen fehlerhafter Montage und fehlerhaftem Produkt abzuklären?

                    VG Annette
                    Disclaimer: Bin Bauherrin ...

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                    • #11
                      Es wird ja irgendwelche schlauen Leute geben, die die Montagerichtlinien heraus bringen. Wäre nicht das erste mal, dass die in der Technik verliebten Leute den Überblick verloren haben, und anders empfehlen, als sie selbst mit erhobenem Finger vorher ermahnt haben. Aber genau deswegen gibt es ja auch diese Probleme und die daraus resultierenden Streitfälle bei Gericht. Nicht einmal habe ich gesehen, dass selbst die Gutachter sich nicht einig sind.

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                      • #12
                        Leute, hier wir schon wieder gestritten und nicht nach Ursachen gesucht.
                        Könnte auch ein unterschiedlicher Schrumpf bzw. Ausdehnung zwischen der Acrylcolorschicht und dem PVC als Ursache theoretisch in Frage kommen der schlußendlich zum reißen der Acrylschicht führt. Ist zwar sehr theoretisch aber auch möglich. dazu kämen dann Druckbelastungen im Bereich der Pfosten und der Ecken die das fördern.
                        Bitte nicht als Dogma sondern als Gedankenansatz diskutieren.
                        Grüssle

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                        • #13
                          Immer dieses Gezicke

                          Also, ich denke alle beteiligten wussten was ich meine. Klotz unterm Mittelpfosten und links/rechts keine nur die Befestigung seitlich. Dementsprechend sackt das Fenster aussen und dann entsteht eine Überbelastung im mittleren Bereich.

                          Das in der Ecke der Flügel eine Druckbelastung hat auch klar. Nur jetzt mal ganz im ernst. Wenn der Riss nicht durchgängig ist. Also PVC auch gerissen, dann wäre es ein Fall für unseren Claudio

                          Und ansonsten Fall für ein neues Fenster.

                          Daumenschrauben bringen nach 9 Jahren einem garnichts....

                          Und wie alle beteiligten auch erkannt haben, es waren die frühen Beginne von Acrylcolor, und wenn wir uns an die ersten Renolitfolien erinnern, das war genau so ein Graus.

                          Und das mit der Schweisszugabe lag nunmal auf der Hand da Flügel und Rahmen den gleichen Riss in der Ecke haben.... Das wäre zu eindeutig...

                          Und deswegen kauft man bei Neuwagen auch immer das Facelift

                          Nettigkeit könnte einen vor Ärger schützen, der Fensterbauer soll bei Wertbau mal anrufen und dann mal auf die Tränendrüse drücken, weil Wert(ig)bau ist das nunmal nicht. Und sie als Kunde haben doch so geworben wie toll alles war weshalb mehr Fenster verkauft wurden von der Firma bla blub. Und dann mal ein wenig Kulanz. Ich denke aber nicht das sie umsonst dran kommen und das ist auch gut so, denn der Hersteller wird aus Kulanz liefern der Monteur bekommt aber aus und Einbau nicht bezahlt. dementsprechend sollte man sich vielleicht mal treffen.

                          Wäre das nicht mal eine tolle Lösung?
                          MMT - Metall & Montage Technik
                          Nichts wissen, macht auch nichts.

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                          • #14
                            Grüß Gott

                            Mein technischer Verstand fürht mich nach wie vor zu der - unmaßgeblichen - Meinung: Lastabtragung hat am besten direkt unter den lastableitenden Pfosten zu erfolgen. Ansonsten in "allen Richtungen" Distanzklötze aus den Ecken raus, um Einzwängungen zu vermeiden.
                            ...... dann sind wir ja gleicher Meinung.

                            Noch was zum bedenken:
                            Die im Bild gezeigte Schweißtechnik, d.h. geringer Abbrand durch Begrenzung, ist insgesamt nicht so stabil im Vergleich zu einer Schweißfuge mit Schattennut.
                            mfG aus Bayern Karl Standecker

                            Kommentar


                            • #15
                              Ich bin überwältigt von den guten fachlichen Beiträgen hier. Danke!
                              Ich hoffe, daß ich alle Anfragen beantworten kann:

                              Ich habe leider keine Bilder und auch keine Erinnerung wie die Verklotzung gemacht wurde.
                              Mit meinem Tischler habe ich ein sehr gutes Verhältnis. Ich habe großes Vertrauen in seine Arbeit. Ich gehe nicht davon aus, daß beim Einbau Fehler gemacht wurden.
                              Es ist nicht nur die Acryloberfläche gerissen. Das Acryl ist fest verbunden mit dem darunter liegendem weißen Kunststoff zusammen durchgerissen.
                              Das Material hat wahrscheinlich den thermischen Spannungen nicht standhalten können und ist an den Belastungspunkten gebrochen.

                              Möglich auch, daß die Acryloberfläche und der Kunststoff darunter verschiedene Ausdehnungen haben.
                              Es ist ja zumindest ein weiterer Fall bei einem anderem Kunden bekannt, bei dem der Schaden sehr ähnlich aussieht.(darf ich den Link dazu hier einstellen?)
                              Nun will ich mal hoffen, daß mich Tischler, Hersteller und Gealan nicht im Regen stehen lassen.
                              Ich werde jetzt, wie hier empfohlen, Fristen setzen. Über den Fortgang der Dinge möchte ich hier gerne berichten.
                              Viele Grüße
                              Fritz

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