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Nettiquette: Regeln für das Schreiben von Themen und Antworten

Anleitung: Regeln für das Schreiben von Themen und Antworten


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Luftdichtheitsklasse 2 Haustür

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  • Luftdichtheitsklasse 2 Haustür

    Liebes Forum,

    ich erhoffe mir von Ihnen eine Einschätzung. Mir ist klar, dass keiner eine Kristallkugel hat.

    Vor ein paar Jahren habe ich eine hochwertige Alutür eingebaut bekommen (Kompo..). Diese "zog" jedoch trotz 4-fach Dichtungen merklich seit Einbau und beeinträchtigte auch den Komfort im Winter. Ein Blowerdoortest hat gezeigt, dass nur die Fuge Blendrahmen/Tür und nicht Rahmen/Mauerwerk undicht ist.
    Nach der Blower-Door Messung wurde dann mehrfach nachgebessert, sowohl vom Einbauer, als auch vom Hersteller, allerdings nur mit geringem Erfolg. Der Türhersteller sagt, er kann nichts machen, die Tür sei auch korrekt eingebaut.

    Vereinbart wurde Luftdichtheitsklasse 2. Die Tür hat circa 6.4m laufende Fuge, dabei ist 1m undicht. Bei laufender Abzugshaube kann man einen Luftzug an den betroffenden Stellen fühlen. Beim Blowerdoortest wurden bei 50 Pa Luftgeschwindigkeiten 0.4 bis 1.8 m/s gemessen.

    Mir ist klar, dass keiner eine Kristallkugel hat, aber vielleicht kann man sagen, dass bei nur 1m betroffender Fuge es sehr unwahrscheinlich ist, dass die Luftdichtheitsklasse 2 nicht erreicht wird.
    Ich will eigentlich eine gerichtliche Auseinandersetzung vermeiden.

    Vielen Dank!

  • #2
    Grüß Gott

    ..... ich vermute offene Architektur, kein Windfang vorhanden?
    mfG aus Bayern Karl Standecker

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    • #3
      Hallo Herr Standecker,

      das ist korrekt. Es ist kein Windfang vorhanden.

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      • #4
        Grüß Gott

        Die Ursache zu Ihrer Frage ist zu 99,9% nicht am Material zu suchen, sondern in der Planung.

        Zur Luftdichtheitsklasse 2: ein guter BDler kann das vor Ort überpfüfen

        Da der Dunstabzug Luft absaugt muss irgendwo welche nachkommen. In der Regel wird dies über ein gekipptes Fenster erreicht. Ist keine Zuluft-Öffnung vorhanden wirkt sich das auf angrenzende Bauteile aus. D.h. aber nicht, dass diese Bauteile grundsätzlich nicht die Anforderungen erfüllen.

        In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass die Architektur und Planung entscheidenden Einfluss haben. D.h., in Ihren Fall sollte der Planer sich gedanken machen.
        Ein Windfang alleine wird nicht zur Lösung reichen, die Ursache verlagert sich. D.h. irgendwo muss ausreichend Zuluft möglich sein.
        mfG aus Bayern Karl Standecker

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        • #5
          Gibt es in dem Haus einen Kamin oder einen Ofen?

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          • #6
            Ja, es gibt einen raumluftunabhängigen Ofen.

            Das Haus selber ist ein Altbau, also alles andere als luftdicht.

            Ich muss zugeben, dass ich die Argumentation mit der Dunstabzugshaube und Planungsfehler nicht nachvollziehen kann.

            Man bemerkt im Winter einen kalten Luftzug je nach Witterung durch den Türspalt und zwar ohne dass die Dunstabzugshaube an ist.
            Beim Blowerdoortest wurde bei 50 Pa genau lokalisiert, wo die Türdichtungen Luft durchlassen. Durch Druck auf das Türblatt an den undichten Stellen waren diese dann dicht. Das Beispiel mit Dunstabzugshaube habe ich nur angebracht, um zu zeigen, dass auch mit "Bordmittel" die Leckagen lokalisiert werden können. Die Haube dürfte dabei deutlich weniger als 50 Pa schaffen.

            Aber wie gesagt, es geht nicht um die Haube, sondern darum, das die Tür ohne angelegten Unterdruck im Winter undicht ist. Dies kann man auch bei tiefen Temperaturen erfühlen. 1m von 6.4m laufender Fuge dichten dabei nicht ab. Vielleicht hat jemand Erfahrung, ob mit so einer Leckage die Luftdichtheitsklasse 2 problemlos erreicht werden kann oder es sehr schwer wird. Eine Schätzung würde mir dabei schon weiterhelfen.

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            • #7
              Also unabhängig von Klassen und Zeug muss meiner Meinung nach eine verriegelte Tür so dicht schließen, dass sie nicht spürbar "zieht". So interpretiere ich den Begriff "Trennung vom Außenklima", Witterungsschutz etc., also Anforderungen, die eine Haustür leisten muß.
              Klaus-Hermann Ries (khr)

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              • #8
                Hat die Türe eigentlich eine Mehrfachverriegelung?
                Wenn ja, ist die Türe dann auch verriegelt?
                Grüßle aus Münchingen
                Freddy Esslinger

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                • #9
                  Grüß Gott

                  Also unabhängig von Klassen und Zeug muss meiner Meinung nach eine verriegelte Tür so dicht schließen, dass sie nicht spürbar "zieht". So interpretiere ich den Begriff "Trennung vom Außenklima", Witterungsschutz etc., also Anforderungen, die eine Haustür leisten muß.
                  ..... jedoch bei offener bauweise nicht grundsätzlich leisten kann! Verstärkt wird der Effekt z.B. noch bei Hanglage des Gebäudes.

                  Eine Schätzung würde mir dabei schon weiterhelfen.
                  ..... kann schon, Schätzungssicherheit 50%

                  Mit BD und Wärmebildkamera vor Ort überprüfen (nur Türe komplett abkleben),
                  dann hat man Ergebnisse und keine faktischen Wahrheiten.
                  mfG aus Bayern Karl Standecker

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                  • #10
                    Zitat von kstandecker Beitrag anzeigen
                    ...z.B. noch bei Hanglage des Gebäudes.



                    ....


                    Ich staune immer wieder
                    Axel Witzki

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                    • #11
                      Soweit ich es weiß, wird die Luftdichtigkeit bei Fenstern auf das "Gesamtkunstwerk" bezogen. Es ist ja kein Geheimnis, dass das untere Eckband eine Schwachstelle ist.
                      Trotzdem reicht es in der Summe aller Fugen.

                      Ist das bei Haustüren anders?

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