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Nettiquette: Regeln für das Schreiben von Themen und Antworten

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Profilschwund Kunststofffenster

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  • Profilschwund Kunststofffenster

    Hallo zusammen,

    ich lese inzwischen schon eine gewisse Zeit hier im Forum mit, seit dem ich über google dieses Forum wegen Profilschwund am Kunststofffenster gefunden habe. Aber nun habe ich doch ein paar Fragen, welche ich aus den vorhandenen Thema nicht rauslesen konnte.

    Nun zu mir, ich bin 39 Jahre alt und wohne mit meiner Frau und meinem kleinen Sohn in unserem Neubau, in welchen wir im Jahr 2014 eingezogen sind und möchte somit erstmal "Hallo" zu allen sagen.

    Ich hatte seit unserem Einzug schon etliche Probleme mit den Festern und den darüberliegenden Rolladenkästen.

    Und bin mehr durch Zufall darauf gekommen, dass speziell auf unserer Südseite, die Fenster ebenfalls dem Profilschwund unterliegen.
    Es handelt sich um Profile eines Herstellers mit A******* 4000. :-)
    Außenseite Anthrazit und Innen Weiß.

    Auf unserer Südseite sind
    -2 Schiebe-Kippelemente (2,50 x 2,00m, Tür ca. 1,25 x 2,00)
    -2 Terrassentüren (1,00m x 2,00m) eingebaut

    Der Verzug tritt nur an den Flügeln auf, kann das sein? An den Flügeln habe ich mit Wasserwaage und Richtlatte den Verzug feststellen können, zum Glück an den Rahmen nicht.

    Bei den Schiebe-Kippelemente ist der Verzug nur im unteren drittel (glaube ich), da wird gute 1,5 m Dachüberstand habe,
    Beträgt aber in der vertikalen gut 5mm auf einen Meter und in der horizontalen auf die 1,25m Breite gute 7mm Durchbiegung. Damit schließt das Fenster an der Außendichtung überhaupt nicht mehr. Papierblatttest habe ich gemacht und kann es locker rausziehen.

    Meine Frage:
    Der Fensterbauer (Hersteller und Monteur in einem anscheinend, Abwicklung über GU) möchte jetzt nachbessern.
    Er hat gesagt man könnte die Flügel vor Ort ausbauen, Schrauben des Armierungsstahl lösen, erwärmen und verspannen, dann wieder verschrauben.
    Funktioniert das wirklich, ist dies "Tempern"?
    Muss dabei auf irgendetwas geachtet werden, kann etwas schief gehen? (Eckeneinriss oder ähnliches?)
    Wenn beiden Seite des Flügels schrumpfen, passt der dann überhaupt noch richtig in den Rahmen?

    Ich würde mich über Antworten sehr freuen, evtl. habe ich etwas vergessen, dann fragt bitte nach.

    Viele Grüße Lars

  • #2
    Grüß Gott

    ..... man könnte die Flügel vor Ort ausbauen, Schrauben des Armierungsstahl lösen, erwärmen und verspannen, dann wieder verschrauben.
    Funktioniert das wirklich, ist dies "Tempern"?
    Für mich ist das erstmal taktisches beruhigen des Kunden.

    Wie und auf welche Temperatur will er den Flügel gleichmäßig umlaufend erwärmen - vor Ort eine sinnlose augenwischerei und bastelei.

    Um die Elemente wieder relativ gut ins Lot zu bringen wäre eine zusätzliche Glasfalz Armierung möglich, d.h. überspannen und mit der vorhandenen Armierung verschrauben.
    mfG aus Bayern Karl Standecker

    Kommentar


    • #3
      Zitat von kstandecker Beitrag anzeigen

      Um die Elemente wieder relativ gut ins Lot zu bringen wäre eine zusätzliche Glasfalz Armierung möglich, d.h. überspannen und mit der vorhandenen Armierung verschrauben.
      Danke für Deine Antwort.
      Kannst du mir dass etwas genauer beschrieben, damit ich weiß wozu ich den Fensterbauer anweisen muss.

      Ich habe bereits etwas von einem Flachstahl in einem anderen Thread gelesen.
      Was muss der Flachstahl für Maße haben, bzw welche Steifigkeit?
      Und muss dieser dann rundherum (sozusagen vollflächig) im Flügel verlegt werden?
      Ist denn in der Glasfalz genug Luft für sowas? Denn die Scheibe muss doch noch verklotzt werden?

      Kommentar


      • #4
        Ich schließe mich Karl an.
        Das "Tempern" vor Ort kann zwar leichte Erfolge aufweisen, einen kompletten Rückgang wird es aber nicht schaffen.
        Dauerhaft helfen die Glasfalz-Armierungen.
        Je nach Produktion und Befestigung des Blendrahmens im Mauerwerk kann der Rahmen in der Tat nicht, oder deutlich geringer betroffen sein als der Flügel.

        Hier ein Artikel zum Thema
        Angehängte Dateien
        Mit freundlichen Grüßen von der Schwäbischen Alb
        Jürgen Sieber

        Kommentar


        • #5
          Super, vielen Dank für Deine Antwort.

          Habt ihr vielleicht ein Argument, welches ich vorbringen kann, dass das vor-Ort "tempern" nichts bringen wird. Bzw. warum das nicht richtig zu Ziel führen wird.

          Kommentar


          • #6
            Zitat von LJBM Beitrag anzeigen
            Super, vielen Dank für Deine Antwort.

            Habt ihr vielleicht ein Argument, welches ich vorbringen kann, dass das vor-Ort "tempern" nichts bringen wird. Bzw. warum das nicht richtig zu Ziel führen wird.
            Beim Tempern schrumpft das Profil auf der Raumseite. Dadurch wird zwar die Profilstange wieder etwas ausgerichtet und gerader, aber im Bereich der Schweißnähte entstehen Spannungen.
            Ich habe derzeit einen Fall, da rissen im letzten Winter -nach Durchführung des Temperns- einige Schweißnähte.
            Mit freundlichen Grüßen von der Schwäbischen Alb
            Jürgen Sieber

            Kommentar


            • #7
              Zitat von LJBM Beitrag anzeigen
              Ich habe bereits etwas von einem Flachstahl in einem anderen Thread gelesen.
              Was muss der Flachstahl für Maße haben, bzw welche Steifigkeit?
              Und muss dieser dann rundherum (sozusagen vollflächig) im Flügel verlegt werden?
              Ist denn in der Glasfalz genug Luft für sowas? Denn die Scheibe muss doch noch verklotzt werden?
              Kannst Du mir zu dieser Frage auch noch etwas sagen?

              Kommentar


              • #8
                Zitat von LJBM Beitrag anzeigen
                Kannst Du mir zu dieser Frage auch noch etwas sagen?
                Der Flachstahl muss nur seitlich und unten bei Längen von mehr als 1750 mm eingebaut werden, bzw. immer dann wenn das Flügelprofil zu schwach armiert wurde.
                Platz für das Verklotzen ist immer noch da, zumindest, wenn man den richtigen Stahl verwendet.
                Von den Maßen her bevorzuge ich einen Stahl der die gesamte Tiefe des Glasfalzes überbrückt. Ich habe jetzt von Alu....... kein Bild des Glasfalzes, ob dies dort technisch so möglich ist.
                Mit freundlichen Grüßen von der Schwäbischen Alb
                Jürgen Sieber

                Kommentar


                • #9
                  Zitat von LJBM Beitrag anzeigen

                  Auf unserer Südseite sind
                  -2 Schiebe-Kippelemente (2,50 x 2,00m, Tür ca. 1,25 x 2,00m)
                  -2 Terrassentüren (1,00m x 2,00m) eingebaut
                  Das heißt aber bei meinen Maßen würde der Flachstahl nur in der senkrechten reichen? Weil die Breite ist ja nur max 1,25m.

                  Wobei ich den Eindruck hab, dass genau diese 1,25m bei dem Schiebe-Kippelement am schlimmsten verzogen sind.

                  Flachstahlbreite finde ich dann irgendwie heraus, aber wie dick muss der Stahl denn sein, dass er die Kräfte aufnehmen kann? Reicht denn zum Beispiel ein 1mm Stahl?
                  Ok, 1mm gibt es gar nicht, also denke ich eher so ein 30x3mm, richtig?
                  Er darf auf jeden Fall die Entwässerung nicht beeinflussen und muss es denn Edelstahl sein oder verzinkt, weil da kann es ja feucht werden.

                  Und hat jemand zufällig eine Idee, was die Verarbeitungsrichtline von Alu..... bei dunklen Fenstern vorsieht für den Abstand der Schrauben zur Befestigung der Armierung?
                  Zuletzt geändert von LJBM; 29.06.2017, 13:23.

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von LJBM Beitrag anzeigen
                    Und hat jemand zufällig eine Idee, was die Verarbeitungsrichtline von Alu..... bei dunklen Fenstern vorsieht für den Abstand der Schrauben zur Befestigung der Armierung?
                    Der Abstand der Armierungsschrauben liegt bei dunklen Fenster -im allgemeinen- zwischen 200 und 250 mm.
                    Wichtig ist, dass der Stahl weit in die Ecke reicht. Hier liegen die Vorgaben in der Branche bei 1,5 bis max. 10 cm. Wobei 10 cm der einsame Rekord darstellt. Je dichter der Stahl an der Schweißnaht ist, desto besser. Wobei dann auch klar ist, dass die erste Armierungsschraube relativ nach am Armierungsbeginn liegen sollte.
                    Die Dicke der Glasfalzarmierung sollte zwischen 3 und 4 mm liegen.
                    Mit freundlichen Grüßen von der Schwäbischen Alb
                    Jürgen Sieber

                    Kommentar


                    • #11
                      Vielen Dank für den aufschlussreichen Artikel "Krumme Dinger"
                      Grüße aus Ludenhausen,

                      Carsten Dürksen-Schwarzer

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                      • #12
                        Zitat von duerksen Beitrag anzeigen
                        Vielen Dank für den aufschlussreichen Artikel "Krumme Dinger"
                        Danke, gerne geschehen
                        Mit freundlichen Grüßen von der Schwäbischen Alb
                        Jürgen Sieber

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