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Nettiquette: Regeln für das Schreiben von Themen und Antworten

Anleitung: Regeln für das Schreiben von Themen und Antworten


1. Bitte formuliere Deine Frage klar und deutlich und fasse Dich kurz. Bedenke, höfliche Umgangsregeln sind hier sehr erwünscht!

2. Die Antwort in dem Thema sollte auf die Frage zielen. Bleibe dabei höflich und sei vorsichtig mit Sprüchen, Ironie und Sarkasmus. Die "smilies" sollen helfen, diese zu verdeutlichen.

3. Details wie Namen, Firmen, Marken und Adressen in den Beiträgen der öffentlichen Foren sollten vermieden werden.

4. Untersagt ist es, Werbung zu betreiben. Dies gilt auch für die so genannte „Schleichwerbung“. Falls ein Link eingestellt wird, sollte dieser mit dem Thema was zu tun haben, informativ und keine Form von Werbung sein.

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Statische Vordimensionierung Pfosten KST-Fenster

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  • Statische Vordimensionierung Pfosten KST-Fenster

    Hallo miteinander,

    mir ist bei der statischen Bemessungen eines Mittelpfostens (zweiteiliges Fenster, 2x DK Flügel, raumhoch) aufgefallen, dass die Planungssoftware von der Fa. PRO_I_E bei der Berechnung den Stahl im Pfosten + den Stahl in beiden Flügeln für die Berechnung von Ix ansetzt.

    Andere Hersteller wie z.B. SCH_C_ oder GE_L_N setzen nur den Stahl im Pfostenprofil an. Die Flügelanteile, auch wenn die Flügel über die ganze Höhe durchgehen bleiben unberücksichtigt.

    Wie ist denn eure Meinung dazu?
    Gibt es irgendwo was geschrieben, was man darf und was nicht?

    So kommt PRO_INE natürlich zu wesentlich schlankeren Querschnitten.

  • #2
    Meiner Meinung nach geht das nicht.
    Der Pfosten muß die Verkehrslast ja auch bei geöffnetem Flügel aushalten können.
    Gruß
    Frank

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    • #3
      Grüß Gott

      ich würde die Kombination statisch wie ein Gelenk bewerten, d.h. im Grunde geht das nicht die Summe aus den Senkrechten zu bilden.
      mfG aus Bayern Karl Standecker

      Kommentar


      • #4
        Zitat von Frankt Beitrag anzeigen
        Meiner Meinung nach geht das nicht.
        Der Pfosten muß die Verkehrslast ja auch bei geöffnetem Flügel aushalten können.
        Hallo Frankt,
        ich werte Deine Antwort mal als Irnonie. Aber bitte irnonische Beiträge immer markieren, damit es die anderen auch merken. Das mit der Verkehrslast stimmt, aber die Windlast ist difinitiv weg.

        Vor vier Jahren wurden in der Fensterstatik die Flügel zu den Pfosten hinzu addiert.
        Der Grund ist recht einfach. Sind die Flügel geöffent, pfeifft der Wind am Pfosten vorbei und die Flügel, die hautsächlich die Windlast verursachen sind weg.

        Um dies machen zu dürfen, gelten aber ein paar Regeln. Beispielsweise müssen -abhängig vom Beschlagsystem- mindestens alle 80 cm Zuhaltungen zwischen Flügel und Rahmen vorhanden sein. Diese Zuhaltungen müssen stramm sitzen. Manche Beschlaghersteller verlangen sogar ein einbruchhemmendes Schließstück. Mit ausreichenden Zuhaltungen gelten dann Pfosten- und Flügelstahl als eine Einheit, die man aufaddieren darf.
        Von Rehau wurden im Mai 2013 zu diesem Thema Berechnungen vorgelegt und die Verarbeiter per Rundschreiben informiert. Mittlerweile haben das alle Profilsystemgeber im Programm.
        Mit freundlichen Grüßen von der Schwäbischen Alb
        Jürgen Sieber

        Kommentar


        • #5
          Hallo Jürgen,

          danke für die Info.
          Ich hatte bei bei mehreren Systemgebern nachgefagt.

          SCH__O macht das z.B.nicht so. Da wird nur der Pfosten angesetzt.

          Die Hotline bei PROF__E hatte gesagt, dass die Profile vom ift geprüft wurden und nach dem Prüfzeugnis es so berechnet werden darf.
          Bei einem Mittelpfosten mit zwei Flügeln darf der Ix-Wert sogar noch mit einem Faktor multipliziert werden, da die Durchbiegungen im Prüfstand angeblich geringer sind als bei der theoretischen Berechnung.

          Es ist dann schon verwunderlich, dass man z.B. bei einem raumhohen Alu-Fenster einen Statikprofil einplanen muss, während man bei TRO__L mit einem ganz schmalen Kunststoff-Profil auskommt.

          Aber wenn es das ift geprüft hat...

          Danke und VG

          Kommentar


          • #6
            Hallo Jürgen,
            ich bin nun etwas verwundert. Diesen Punkt kannte ich so noch nicht. Man lernt ja nie aus.
            Was mich jedoch noch mehr wundert, auch im Haus Sch.c. kennt diese Vorgehensweise niemand. Habe heute nochmals dort mit der Technikabteilung telefoniert. Nach Aussage von Sch.c. funktioniert das so nicht. Wenn Du dazu etwas schritfliches hast, wäre es nett wenn Du mir das mal zukommen lassen könntest. Das würde uns das ein oder andere mal eine Menge Stahl sparen....
            Schon mal vorab Danke gesagt

            Zitat von Jürgen Sieber Beitrag anzeigen
            Hallo Frankt,
            ich werte Deine Antwort mal als Irnonie. Aber bitte irnonische Beiträge immer markieren, damit es die anderen auch merken. Das mit der Verkehrslast stimmt, aber die Windlast ist difinitiv weg.

            Vor vier Jahren wurden in der Fensterstatik die Flügel zu den Pfosten hinzu addiert.
            Der Grund ist recht einfach. Sind die Flügel geöffent, pfeifft der Wind am Pfosten vorbei und die Flügel, die hautsächlich die Windlast verursachen sind weg.

            Um dies machen zu dürfen, gelten aber ein paar Regeln. Beispielsweise müssen -abhängig vom Beschlagsystem- mindestens alle 80 cm Zuhaltungen zwischen Flügel und Rahmen vorhanden sein. Diese Zuhaltungen müssen stramm sitzen. Manche Beschlaghersteller verlangen sogar ein einbruchhemmendes Schließstück. Mit ausreichenden Zuhaltungen gelten dann Pfosten- und Flügelstahl als eine Einheit, die man aufaddieren darf.
            Von Rehau wurden im Mai 2013 zu diesem Thema Berechnungen vorgelegt und die Verarbeiter per Rundschreiben informiert. Mittlerweile haben das alle Profilsystemgeber im Programm.
            Gruß
            Frank

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            • #7
              Hallo Frankt,

              so, bin aus dem Urlaub zurück. Jetzt die schriftlichen Unterlagen zum Thema. Hier als pdf-Datei der Firma R_hau aus dem Jahr 2013.
              In den Statik-Software-Programmen von R_hau, Pr_fine und V_ka wird seit einigen Jahren diese Effekt so einkalkuliert, vom ift bestätigt.

              Etwas schlecht zu erkennen ist unter den Zeichnungen der Hinweis, dass alle 80 cm ein Verriegelungspunkt gesetzt werden muss.

              Die zusätzliche Reserve von 23 % von der hier geschrieben wird entsteht durch den Kopplungseffekt. Unser alter Statiklehrer hat das mal so erklärt. Ein Streichholz bricht bei einer Belastung von X. Fünf miteinander verbundene Streichhölzer berechen aber nicht bei einer Belastung von X mal 5. Diese sind durch den Kopplungseffekt deutlich stabiler.
              Angehängte Dateien
              Mit freundlichen Grüßen von der Schwäbischen Alb
              Jürgen Sieber

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