Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Riss in Fenster Scheibe

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Riss in Fenster Scheibe

    Hallo zusammen,


    ich hoffe Ihr könnt mir helfen. Wir haben ein 3 Meter langes 75cm hohes Fenster im Wohnzimmer. Heute hat es aufeinmal total laut geknallt und das Fenster hatte einen riesen Riss.

    mir ist total schleiferhaft wie das passieren konnte. Könnt ihr mir anhand des Risses sagen was der Grund sein könnte? Er geht von links unten bis hoch zur Mitte und dann wieder nach rechts unten .


    vielen Dank für eure Hilfe.

  • #2
    ich denke hier hat es einen formatbedingten Druckausgleich gegeben...
    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf Spiekers
    Tischler Schreiner Deutschland
    Technik - Normung - Arbeitssicherheit

    Kommentar


    • #3
      Ist das denn noch Bauphase ohne bereits erfolgte Abnahme?

      Kommentar


      • #4
        Nein leider war die Abnahme bereits. Das Gerüst steht noch, da der Aussenputz noch aussteht.



        Kommentar


        • #5
          Da muß wohl die untere Glasleiste ab, um das einigermaßen sicher bewerten zu können.
          Einen richtigen thermischen Sprung halte ich für ausgeschlossen und das kritische Breiten : Höhenverhältnis von mehr als 1 : 5 sehe ich auch nicht. Aber das wäre dann auch Herstellerproblem

          Kommentar


          • #6
            Vielen Dank für eure Antworten. Ich habe heute nochmal ein Foto von der ganzen Scheibe gemacht

            Kommentar


            • #7
              Man sollte da echt auf unseren "Glas-Pabst" warten, aber ich denke mal, die obere Glasleiste muß auch ab.
              So stelle ich mir einen Riss im Beton vor, wenn von oben in der Mitte die Last zu groß wird.

              Kommentar


              • #8
                Das sieht schon nach Klimalst aus
                Grüßle aus Münchingen
                Freddy Esslinger

                Kommentar


                • #9
                  Freddy

                  Mit freundlichen Grüßen

                  Ralf Spiekers
                  Tischler Schreiner Deutschland
                  Technik - Normung - Arbeitssicherheit

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von esslinger Beitrag anzeigen
                    Das sieht schon nach Klimalst aus
                    Schreibfehler, Autokorrektur oder gibt es den Begriff wirklich?

                    Kommentar


                    • #11
                      Klimalast

                      https://www.google.de/search?q=klima...O8SwsQHd84KgAg

                      Kommentar


                      • #12
                        ja, Klimalast
                        Mit freundlichen Grüßen

                        Ralf Spiekers
                        Tischler Schreiner Deutschland
                        Technik - Normung - Arbeitssicherheit

                        Kommentar


                        • #13
                          Zitat von Spiekers Beitrag anzeigen
                          ja, Klimalast
                          Genau - ja die liebe Autokorrektur
                          Grüßle aus Münchingen
                          Freddy Esslinger

                          Kommentar


                          • #14
                            Klimalast infolge Höhenänderung zwischen Herstell- und Einbauort und infolge Temperaturänderung und Luftdruckänderung.

                            Die Lastansätze für die Klimalasten der TRLV und das Berechnungsverfahren nach Feldmeier wurden in der DIN 18008 unverändert übernommen, jedoch wurde die Klimalast (physikalisch richtig) in zwei Lastanteile entsprechend der Einwirkungsdauern aufgeteilt. Die Beanspruchungen infolge des geodätischen Höhenunterschiedes zwischen Herstell- und Einbauort ist als ständige Beanspruchung zu betrachten, wohingegen Druckänderungen im Scheibenzwischenraum aus Temperaturunterschieden und meteorologischen Luftdruckänderungen der mittleren Einwirkungsdauer zugeordnet werden. Die Lastansätze müssen hier gegebenenfalls überprüft werden, da z. B. bei 3-fach-MIG oder hochabsorbierenden Beschichtungen durchaus von einer höheren Temperaturdifferenz ausgegangen werden kann; das Gleiche gilt auch für Scheiben, die in hohen geodätischen Höhen eingebaut werden. Die wirksame Klimabeanspruchung und die vorhandene Lastkopplung der äußeren Beanspruchungen aus Wind und Schnee können mit dem in DIN 18008-2 vorgegebenen Verfahren für rechteckige Zweifach-Isolierverglasungen berechnet werden. Für rechteckige Dreifach-Isolierverglasungen sind die Formeln zusammengestellt. Der Ansatz kann durch eine Berechnung des aufgespannten Volumens der Einzelscheiben auch für beliebige Formate oder gebogene Glasscheiben für die Ermittlung der Klimalasten und der Lastkopplung herangezogen werden.
                            Mit freundlichen Grüßen

                            Ralf Spiekers
                            Tischler Schreiner Deutschland
                            Technik - Normung - Arbeitssicherheit

                            Kommentar

                            Lädt...
                            X