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Nettiquette: Regeln für das Schreiben von Themen und Antworten

Anleitung: Regeln für das Schreiben von Themen und Antworten


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  • #16
    Hallo,

    ist schon eine Weile her, aber das Thema ist noch immer nicht ausgestanden.

    Streitthema sind die welligen und teilweise ausgefranzten Schnittkanten der Zarge.
    Die Montagefirma argumentiert, dass der Hersteller der Türen (Huga) laut Montageanleitung das Silikonieren der Zargen zum Boden vorschreibt.

    Daher wurde keine besondere Sorgfalt auf das Ablängen der Zargen gelegt - es muss ja eh Silikoniert werden.

    huga_montageanleitung_ei30.pdf:
    "Zarge jedoch nicht unmittelbar auf Marmor-, Fliesen oder Parkettböden aufsetzen. Gegen Eindringen von Feuchtigkeit die Zargenunterkante
    mit Dichtmasse versiegeln"

    Nun ist es so, dass bei uns ein gebürsteter Parkett verlegt ist. Sobald man versucht, das Silikon abzuziehen, arbeitet sich das Silikon (die Monteure hatten nur weiß dabei) in die Rillen ein und der Parkett ist optisch ruiniert.

    Der Hersteller geht natürlich auf Nummer sicher und schreibt die einfachste und sicherste Methode aus, um Reklamationsfälle zu minimieren.

    Kann ich gegen die Argumentation etwas unternehmen? Stand der Technik, Hinweispflicht des Auftragnehmers, Allerweltswissen..., usw.

    Viele Grüße, Detlef

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    • #17
      Hallo,
      Mit Argumenten kommen Sie da nicht weiter.

      Wenn Sie sich nicht länger ärgern wollen, sollten die Zargen unten mit einem Multimaster nachgeschnitten (begradigt werden) und dann mit einen neutralen Silikon ausgespritzt werden (auf keinen Fall weiß, z.B. transparent). Wenn die Fuge gerade ist, kann sie auch bewusst eine andere Farbe haben.

      Vermutlich können ihre Türenbauer sowas nicht und es muss von jemand anders durchgeführt werden. Das ist mit Zusatzkosten verbunden.
      Schönen Gruß
      Hartmut

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      • #18
        Zitat von felted Beitrag anzeigen
        .... Sobald man versucht, das Silikon abzuziehen, arbeitet sich das Silikon (die Monteure hatten nur weiß dabei) in die Rillen ein und der Parkett ist optisch ruiniert....
        wenn vor dem Silikon die Flächen abgeklebt werden bleiben die Fugen sauber.
        Grüßle aus Oberschwaben

        Bruno

        Kommentar


        • #19
          Hallo,

          kennt Sich jemand von Euch mit Gutachten aus?

          Ich habe eins vorliegen und bin über die formale und inhaltliche Gestaltung erstaunt.

          Nachdem mir der Gutachter nach der Begutachtung der Türen gesagt hat, dass ein Gutachten sinnvoll ist, bin ich davon ausgegangen, dass in dem Gutachten auch Mängel aufgelistet werden.

          Das Gutachten stellt jedoch nix fest, sondern nutzt in der Formulierung Wörter wie sollte oder könnte, welche beide Parteien im Unklaren läßt.

          Klare Feststellungen wie "ist Mangelhaft" oder "ist nicht fachgerecht" werden nicht formuliert. Ist das für ein Gutachten normal?

          Grüße, Detlef

          Kommentar


          • #20
            Wer hat denn das Gutachten beauftragt?
            War das ein ö.b.u.v. sachverständiger Tischlermeister der das erstellte?
            Welche Fachfragen waren zu klären?

            Das sollten wir zumindest mal wissen bevor dazu eine Aussage möglich ist.
            Grüsse

            Kommentar


            • #21
              Hallo,

              Der Auftraggeber eines privaten Gutachtens kann u.U. schwer enttäuscht sein über die Stellungnahme eines vereidigten Gutachters. Der muß objektiv beurteilen, z.B. bei der Besichtigung der gekürzten Zargen einen Abstand einhalten.
              Schönen Gruß
              Hartmut

              Kommentar


              • #22
                Einen "Mangel" stellt ein/e Richter/in fest.
                Ein Gutachter stellt Abweichungen vom "Soll" oder den "a.a.R.d.T." fest.

                So ganz grob gesagt

                Kommentar


                • #23
                  Den Gutachter habe ich beauftragt.
                  Ja, er ist ein ö.b.u.v. Gutachter.

                  Der Gutachter war vor Ort und hat sich 1,5 Stunden die Türen angeschaut und ausgemessen. Dann haben wir darüber gesprochen, ob es sinnvoll ist, ein Gutachten zu erstellen. Er hat mir gesagt, dass es sinnvoll ist. Und ja, nun bin ich verwundert, das in dem Gutachten nicht von Mänglen die Rede ist.

                  Das Gutachten kostet ca. 800 €.
                  Wenn ich mit dem Gutachten zum Rechtsanwalt gehen, wird er mich fragen, was er tun soll. Es sind ja keine Mängel festgestellt worden.

                  Dokumentiert habe ich den Istzustand im Vorfeld selber und die Mängelanzeige per Einschreiben versendet. Ich lebte in dem Glauben, das Gutachter einen Mangel feststellt (wenn vorhanden) und diesen dann auch so benennt. Für was soll ein Gutachten denn sonst gut sein? Zumal er mir ja gesagt, dass es sinnvoll ist, ein Gutachten zu erstellen.

                  Grüße, Detlef
                  Zuletzt geändert von felted; 28.07.2017, 22:31.

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                  • #24
                    Moin,

                    wie bereits hier gesagt, ein vereidigter Gutachter stellt nur Abweichungen von den "allgemein anerkannten Regeln der Technik" fest und dokumentiert sie. Ob es sich um einen Mangel handelt, ist eine Rechtsfrage und dafür sind Gutachter nicht zuständig.

                    Sie sollten sich mit Ihrem Türenbauer einigen. Vielleicht einen Besichtigungstermin mit dem Gutachter zusammen machen.
                    Schönen Gruß
                    Hartmut

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                    • #25
                      Grüß Gott

                      Meine Gedanken dazu:

                      Wohnraum-Zimmertüren und deren Montage im Altbau oder Neubau, wo liegt der Unterschied?

                      Alle mir bekannten Regelwerke und anerkannten Regeln der Technik sprechen in Bezug auf Wohnraum-Zimmertüren von:
                      - lot- und fluchtgerechter Montage
                      - grundsätzliche Nutzung eines Meterrisses
                      - dauerhafte funktionsfähige Befestigung
                      d.h. es gibt erstmal keinen Unterschied zwischen "Altbau und Neubau".

                      Der Unterschied "Altbau oder Neubau" zeigt sich nichtmal im Bereich der Angebotserstellung. D.h. der Anbietende hat zwei Möglichkeiten:

                      a) Ein Angebot oder einen Kostenvoranschlag auf der Grundlage von Kundenaufmaßen oder groben Verkäuferaufmaßen zu erstellen. Hier ist im Angebot/Kostenvoranschlag auf eventuelle Preisänderungen nach Auftragserstellung durch das exakte Aufmaß/Überprüfung nach Meteriss und flucht- und lotgerechter Montage oder Maßabweichungen hinzuweisen.

                      b) Erfolgt das Angebot/Kostenvoranschlag auf der Grundlage eines exakten Aufmaßes, wird bereits im Angebot auf Abweichungen vom "Soll zum Ist" hingewiesen.

                      Die Punkte a) und b) betreffen den Neubau wie den Altbau. Auch beim Neubau sind Leistungen der Vorgewerke zu kontrollieren - und das nicht erst bei der Montage, ergo - kein Unterschied der zu erbringenden Leistungen. Bestehen Abweichungen vom Soll zum Ist, können im Altbau wie im Neubau, Istzustände nach Kunden-Willen vor der Auftragsannahme nachgearbeitet werden.

                      Es ist auch nicht Usus, dass den Kunden in Ausstellungen, Prospekten oder Verkaufsunterlagen ausgefranste Kanten, schräg geschnittene Zargen oder Silikonfugen mit 7 mm Dicke an der Zierverkleidung oder zum Boden aufgezeigt werden. Hier ist der Verkäufer in der Verpflichtung vor der Auftragsbearbeitung auf Abweichungen vom Ist zum Soll hinzuweisen.

                      Industrie-Türelemente müssen nach System und a.R.d.T Vorgaben lot- und fluchtgerecht sowie dauerhaft stabil Befestigt montiert werden. Die Bodenluft ist mit 5 mm bis 7 mm visuell und technisch ohne Bedenken auszuführen.

                      Werden z.B. aufgrund schiefer Wände, abfallender Böden diverierender Sturzhöhen usw. schräge Schnitte an Türblättern und Zargen oder Silikonfugen zum Boden oder Wand nötig, ist dies bei der Auftragsbearbeitung schon zu dokumentieren und zu besprechen.

                      Zusammenfassend ist es der "Zimmertüre" egal ob diese im Altbau oder Neubau montiert ist, die visuelle Betrachtung wird in der Angebots-/Auftragsphase besprochen und dokumentiert, die handwerkliche Leistung kann erst nach erbrachter Leistung beurteilt werden.

                      Zum Gutachter:

                      Der Gutachter im "Privat Gutachten" muss seinen Auftraggeber umfänglich Beraten. Er muss den Auftraggeber auch hinsichtlich eintretender Nachteile für den Auftraggeber beraten. Es soll ein Gutachten-Auftrag mit beiderseitigen Einverständnis erarbeitet werden. Der Gutachter arbeitet diese dokumentierten Auftragsfragen mit Antworten/Begründungen nach den a.R.d.Technik/Vertragsgrundlagen ab.
                      mfG aus Bayern Karl Standecker

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