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Windriss im Parkett?

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  • Windriss im Parkett?

    Hallo zusammen,

    kann mir jemand sagen, um was für einen Fehler es sich bei unserem Parkett handelt (siehe Bilder)?

    Der Hersteller meint, dass es sich hierbei um Windrisse handelt und dies eine Laune der Natur sei.

    Bei dem Parkett handelt es sich um ein 3-Schicht Parkett (Eiche) mit geölter Oberfläche und gebürsteter Struktur.

    Es wurde schwimmend auf einer FBH verlegt - ist laut Hersteller auch explizit dafür geeignet.

    Das Parkett haben wir selbst vor 7 Monaten verlegt. Das Parkett wird sehr von unserem Hund beansprucht, wie ebenfalls auf den Bildern zu erkennen ist, vermuten aber, dass diese Erscheinung nicht darin begründet ist.

    Schon einmal Danke für eure Kommentare! Falls weitere relevante Infos benötigt werden, so lasst es mich bitte wissen.

    Grüße
    Daniel


  • #2
    Das in einem solchen Parkettboden;
    -breite Eiche-Dielen rustikal
    -Fußbodenheizung

    mal Wind- Schwund- oder Sonstwasrisse auftauchen ist nun wirklich kein Hexenwerk.

    Die Art des Risses macht mir Sorgen.
    Da gemütlich Barfuß im Halbschlaf rüber zu gehen, ist vorbei.

    Da steckt man in den Dielen nicht drin und keiner weiß hier explizit, wie/wann/wie hoch die Fußbodenheizung auf wieviel Restfeuchte im Estrich hoch getrieben wurde.
    Ich denke mal, die Diele war beim Verlegen und deshalb auch bei der Produktion einwandfrei.
    Und selbst, wenn die Fußbodenheizung "schulmäßig" betrieben wurde, kann es passieren.

    Ein gewiefter Anwalt kann da sicher 5.000,- Honorar über die Jahre aus dir raus holen. (Gebrauchstauglichkeit)
    Aber die Auswahl der Dielen ,wo welche verlegt wird, hast du selbst getroffen, der Boden an sich wurde breit und rustikal von dir gewählt.

    Ich würde mir den Aussendienstler des Herstellers mal ins Haus holen und konstruktiv über Lösungen reden.


    Kommentar


    • #3
      Danke für deinen Kommentar.

      Sicherlich ist es ein Naturboden und wurde auch bedacht in dieser Sortierung gewählt. Allerdings gehe ich bei einem Parkett, das mich 70€/qm kostet (60qm wurden verlegt), davon aus, dass es Qualitativ hochwertiger als ein Parkett aus dem Baumarkt ist.

      Um entsprechend, mit einem gewissen Wissensstand, gegenüber dem Hersteller argumentieren zu können, wollte ich wissen, ob die vom Hersteller genannte Ursache auch tatsächlich Grund dafür ist (Windriss). Ergo, ob es berechtigt ist zu reklamieren oder nicht.

      Der Estrich lag schon ein Weile. Das Haus ist 17 Jahre alt und hatte zuvor einen Fliesenboden. Da uns dieser nicht gefallen hat, haben wir die Fliesen rausgerissen, Trittschalldämmung und das Parkett verlegt.

      Wäre dieses Resultat auch ohne FBH entstanden, wenn man annimmt die FBH wäre dafür ursächlich? Wieso gibt der Hersteller an, dass sein Parkett für Warmwasser FBH geeignet ist, wenn man annehmen muss, dass das solche Schäden verursachen kann? Ich als Laie weiß das vorab nicht und vertraue da auf die Angaben des Herstellers.

      Wir sind sogar den Klimahinweisen des Herstellers gefolgt, und haben das Parkett eine Weile in dem Raum, wo es vorlegt wurde, liegen lassen. Auch haben wir das Parkett einmal in der Woche mit einem vom Hersteller bekommenem Pflegemittel nebelfeucht gewischt.

      Prinziell haben wir alle Hinweise und Vorgaben des Herstellers beachtet, ausgenommen, dass wir das Parkett schwimmend verlegt und nicht verklebt haben. Das sollte sich m.E. aber nicht auf die Deckschicht auswirken.

      Nochmals besten Dank.

      Grüße
      Daniel

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      • #4
        Ich würd nicht reklamieren, sondern gemeinsam mit dem Hersteller nach Lösungen suchen.
        Wenn reklamiert wird, müßten/werden die vielleicht gleich die Schotten dicht machen.
        Eine Reklamation würde sich hier wohl sehr schlecht durchsetzen lassen, da du in der Beweislast für alle Umstände der Bodenvorbereitung, Auswahl bei der Verlegung und materialgerechtem Betrieb der Fußbodenheizung bist.

        Übrigens ist € 70,-/qm weit weg von den "Premiumklassen" für Eiche-Landhausdielen, die ich meinen Kunden beruhigt verkaufen würde.

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        • #5
          Ja, wird als Windriss bezeichnet.
          Erst mal ist diese Reklamation aus fachlicher Sicht berechtigt, auch wenn diese Problematik erst nach dem Verlegen sichtbar wurde.

          Die schwimmende Verlegeart auf FBH halte ich grundsätzlich für nicht optimal und auch eine punktuelle Reparatur wird dadurch erschwert.

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