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Nettiquette: Regeln für das Schreiben von Themen und Antworten

Anleitung: Regeln für das Schreiben von Themen und Antworten


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Schimmel und Wasser Fenster

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  • Schimmel und Wasser Fenster

    Hallo,

    wir haben Schimmel und Wasser zwischen der Fensterdichtung und der Scheibe im Wohnraum. Das Wasser, das auf dem Bild zu sehen ist, steht dort schon seit mehreren Wochen. Die Fenster sind 3 Monate alt. Wir heizen den Raum und Lüften mehrmals täglich.

    Uns interessiert, warum das Wasser nicht verschwindet und warum sich dort Schimmel bildet. Braucht ihr weitere Informationen? Danke!
    Angehängte Dateien

  • #2
    Also Wasser, das am Fenster hängt, kann man einfach mit einem Wischlappen oder Haushaltspapier abwischen, sollte man auch, um Schäden zu vermeiden.
    Das mit dem Mehrfach lüften höre ich öfter, doch das ist in diesem Fall eine subjektive Angabe.
    Zuerst würde ich mal die Luftfeuchte überwachen, geht ganz einfach mit einem qualitativ etwas höherwertigen Hygrometers, gibt es ab 34 Euro. Und die Wandfeuchte wäre in dem Zusammenhang auch wichtig.
    Erst wenn diese Daten vorliegen, kann man Schlüsse auf die Ursache ziehen, vorher ist das reine Spekulation.

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    • #3
      Also das Wasser ist zwischen der Dichtung und der Scheibe. Das kann man nicht abwischen. Laut Fensterbauer müsste das Wasser verschwinden, wenn man 1 cm der Dichtung entfernt, was wir auch gemacht haben. Geholfen hat es nichts.

      Ein Feuchtigkeitsmessgerät haben wird. Die Feuchte liegt zur Zeit zwischen 50 und etwas unter 60 %.
      Die Wandfeuchte weiss ich jetzt nicht. Was ich weiss ist, dass die älteren Fenster nicht geschimmelt haben.
      Lüften tun wir nach dem Essen und Duschen. Während der Wäschetrockner läuft und immer wenn es Richtung 60 % Luftfeuchtigkeit geht.

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      • #4
        Also,
        Wasser gehört da auf Dauer nicht hin... Da kann verschiedene Ursachen haben:
        1. die Fenster sind in kleineren Bereichen allgemein undicht (Hier Glashalteleiste/Verglasung) und das Wasser ist hinter die Dichtung gelaufen bzw. durch die Fugen gedrungen und dann auskondensiert.
        2. die Fenster sind an einer Stelle speziell undicht (Verarbeitung). Das wird man aber erst prüfen können, wenn das Fenster fachmännisch untersucht wird.
        3. dass sie vorher kein Wasser im Fenster hatten, glauben wir Ihnen sofort. Das neue Fenster, trotz leichter Undichtheit ((1 oder 2) dennoch deutlich dichter sind als die Alten, ist ebenso. Das verändert die Raumkimaten, die - bezogen auf die noch nächtlich sehr kalten Außentemperaturen - dann zu höheren Luftfeuchten und irgendwo im Haues auch zu Kondensat führen.

        Vielleicht mal noch ein Beispiel, dass zeigt, dass die Fenster und die Bewohner nichts mit dem Problem zu tun haben: Eine Wohnbausiedlung wurde von Gasetagenheizungen auf Fernwärme umgestellt, nun kondensiert es an den Kastenfenstern, weil der Dauertrockner (Gasflamme + Luftstrom) fehlt... Also manchmal ist ein System allein schon durch den Wechsel der Energiezufuhr in die Schieflage zu bringen.
        Mit freundlichen Grüßen

        Ralf Spiekers
        Tischler Schreiner Deutschland
        Technik - Normung - Arbeitssicherheit

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        • #5
          Normalerweise gehört das Thema Schimmel von einem Fensterbauer bei der Beratung schon angesprochen. Der muss einem sagen, dass wenn man jetzt keinen Schimmel hat an den alten Fenstern, dass man dann bei den neuen Fenstern plötzlich Schimmel haben kann.

          Aber das machen viele natürlich aus Eigeninteresse nicht. Die wollen halt ein Geschäft machen. Und wenns dann plötzlich Ärger gibt, versuch man, sich herauszureden.
          Zuletzt geändert von Michael70736; 26.03.2016, 11:48.

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          • #6
            Das ist Blödsinn.

            Wo steht das Wasser denn genau? In der witterungsseitigen, unteren Dichtung? Blickt man auf dem Bild quer durch die Scheibe nach außen, unten?
            Klaus-Hermann Ries (khr)

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            • #7
              Was ist Blödsinn?

              Nein, das Wasser steht nicht auf der Witterungsseite, d.h. außen wo der Regen ankommt, sondern innerhalb des Zimmers. Ich habe das Fenster aufgemacht und von der Aussenseite nach innen hin fotografiert. Und dort steht das Wasser seit Wochen.
              Und das ist nicht der einzige Tropfen. Schimmel hat es dort unten auch reichlich.

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              • #8
                Hallo,
                die Feststellung "Blödsinn", kann auf den von Ihnen nachträglich gelöschten Text beziehen:
                Der Tipp immer mit den 50% Luftfeuchtigkeit, immer dann lüften, wenn der Wert überschritten wird. Ich habe ein Feuchtigkeitsmessgerät und oft auch mal auf dem Balkon stehen. Wenn ich das dann immer höre mit den 50% und draußen hats oft mehr als 50%
                Da könnte man meinen, das Kondensat Temperatur unabhängig entsteht. Das ist nicht der Fall. Es ist eine Folge von Temperatur und rel. Feuchte.

                Auch pauschal zu urteilen, wer was aus Eigennutz macht, ist schwierig. Wir wollen hier helfen, mehr nicht.

                Nach der Theorie ein Tipp: erst Fehler suchen, dann Verglasung raus nehmen, trocknen und dann wieder einsetzen.
                Mit freundlichen Grüßen

                Ralf Spiekers
                Tischler Schreiner Deutschland
                Technik - Normung - Arbeitssicherheit

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                • #9
                  Die Verglasung wurde schon mal rausgenommen, aber an einem anderen Fenster. Dann wurde das Fenster nicht mehr richtig zusammen gesetzt. D.h. der ganze unter Balken, das sage ich jetzt mal als Laie so, wurde nicht mehr so fest angebracht, wie zuvor. D.h. der steht vielleicht 4 mm ab. D.h. auch die Dichtungsleiste drückt nicht mehr so auf das Glas. Mehr Feuchtigkeit kann dann rein, aber es kommt auch mehr Luft rein zum trocknen. Weil es daußen jetzt nicht mehr so kalt ist und dieser Balkon nicht mehr richtig angebracht wurde, ist es schwierig zu sagen, wie sehr es dort wieder in Zukunft schimmeln wird. Feuchtigkeit dringt auf jeden Fall dort wieder ein und bleibt über längere Zeit dort.

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                  • #10
                    ...naja, wenn jetzt (vermutlich) die Glashalteleiste nicht richtig anliegt, wen wundert es dann, dass da Wasser entsteht? Also: let'do ist again.
                    Mit freundlichen Grüßen

                    Ralf Spiekers
                    Tischler Schreiner Deutschland
                    Technik - Normung - Arbeitssicherheit

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                    • #11
                      Unser Fensterbauer hat uns ja den Tipp gegeben, das Fenster aufzumachen und ganz oben 1 cm von dieser Dämmung oder Dichtung, wie auch immer man in Fachkreisen sagt, wegzuschneiden und dann soll das Wasser hinter der Glashalteleiste mehr als 1 Meter darunter verschwinden.
                      Mich würde mal interessieren, ob dieser Tipp in Fachkreisen tatsächlich als Tipp gehandelt wird, oder nichts bringt.

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                      • #12
                        Grüß Gott

                        Unser Fensterbauer hat uns ja den Tipp gegeben, das Fenster aufzumachen und ganz oben 1 cm von dieser Dämmung oder Dichtung,....wegzuschneiden
                        .... das ist Unsinn.

                        Frage:

                        - Holzfenster oder Kunststoff Fenster

                        - das mit dem Wasser zum großen Teil EG oder 1.Etage
                        mfG aus Bayern Karl Standecker

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                        • #13
                          Es handelt sich um Kunststofffenster.
                          2. Etage
                          Mehrfamilienhaus, 7 Wohnungen, Baujahr 1986
                          Das Schimmelproblem haben wir auch in einer anderen Wohnung, anderes Baujahr, ein paar Straßen weiter. Selber Fensterbauer, selbes Fenstermodell, 6 Monate zuvor eingebaut.

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                          • #14
                            Also am Fenster rumzupitteln (Dichtungen raussäbeln oder ähnliches) würde ich auf keinen Fall zulassen. Die Glasleisten müssen natürlich ordentlich eingepasst und der Anpressdruck kontrolliert werden.
                            Und die 60% Raumfeuchte isoliert betrachtet, ist auch nicht zielführend, gleichzeitig muß die Temperatur gemessen und der Taupunkt bestimmt werden.
                            Der absolute Feuchtegehalt bei 60% rel.Feuchte ist bei 15° Raumtemperatur fast nur halb so hoch wie bei 25° Raumtemperatur.
                            Warum ich nach der Wandfeuchte gefragt hatte, liegt darin begründet, dass z.B. bei länger anhaltendem Tauwasserausfall die Wände, Möbel und Kleidung "vollgesogen" sind, was mit zweimal Lüften am Tag nicht mehr in den Normalzustand gebracht werden kann, dann sollte man einen Trockner aufstellen.
                            Aber, das ist alles Spekulation, so lange man nicht die Fakten kennt.

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                            • #15
                              Ich habe den Fensterbauer aufgefordert, dass er mir Unterlagen vorlegen soll, dass diese ganze Schnippelei sinnvoll ist. 10 Leute waren dabei, wie er an den Fenstern rumgeschnippelt hat. Also Zeugen gibts genug. Und eine Rechtsanwältin haben wir auch, die fleißig mit der Angelegenheit befasst ist.
                              Wenn der Fensterbauer nicht die ganze Angelegenheit nachvollziehbar darlegen kann, nehme ich an, dass er die Reparatur übernehmen muss.

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