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Nettiquette: Regeln für das Schreiben von Themen und Antworten

Anleitung: Regeln für das Schreiben von Themen und Antworten


1. Bitte formuliere Deine Frage klar und deutlich und fasse Dich kurz. Bedenke, höfliche Umgangsregeln sind hier sehr erwünscht!

2. Die Antwort in dem Thema sollte auf die Frage zielen. Bleibe dabei höflich und sei vorsichtig mit Sprüchen, Ironie und Sarkasmus. Die "smilies" sollen helfen, diese zu verdeutlichen.

3. Details wie Namen, Firmen, Marken und Adressen in den Beiträgen der öffentlichen Foren sollten vermieden werden.

4. Untersagt ist es, Werbung zu betreiben. Dies gilt auch für die so genannte „Schleichwerbung“. Falls ein Link eingestellt wird, sollte dieser mit dem Thema was zu tun haben, informativ und keine Form von Werbung sein.

Wird ein Link von Herstellern, Verkäufern usw. zu Werbungszwecken eingesetzt gilt folgende Kosten/Preisvereinbarung als anerkannt:

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Kellertreppe Mehrfamilien - Altbau ca. 1900

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  • Kellertreppe Mehrfamilien - Altbau ca. 1900

    Tag zusammen,

    ich soll eine gerade holzwurmzernagte Kellertreppe ersetzen.
    Gründerzeithaus, 2 Vollgeschosse, 1 Dachgeschoss, das vielleicht auch noch als Vollgeschoss zählt (NRW). 3 Wohneinheiten.

    Stufenmaß vorhandene Treppe ca. A = 18,5 S = 20,5 Steigungsmaß 49°, 12 Steigungen.
    Die Lauflinie könnte länger sein, ist aber begrenzt durch einen Unterzug am Antritt der darüberliegenden Treppenhaustreppe.

    Da bekommt man bei Einhaltung der 2m Kopffreiheit über Stufenvorderkante
    11 Steigungen Stufenmaß A = 22 S = 22 hin. Das kämme zumindest der "Sicherheitsregel" A+S = 46 halbwegs nahe, 12 Steigungen würden 20/20 ergeben.
    Nach DIN und LBO ist das nicht gerade, was macht man da?
    Und was ist da mit Brandschutz. Muss ich das dem Schlosser weitergeben?

    Ist eine Kellertreppe in solchen Gebäuden (Keller nur Abstellräume!) eine notwenige Treppe?

    Schöne Grüße, Stephan

  • #2
    Die BauO Nrw hilft da doch nicht eindeutig weiter, oder?

    (1) Jedes nicht zu ebener Erde liegende Geschoss und der benutzbare Dachraum eines Gebäudes müssen über mindestens eine Treppe zugänglich sein (notwendige Treppe); weitere Treppen können gefordert werden, wenn die Rettung von Menschen im Brandfall nicht auf andere Weise möglich ist. Statt notwendiger Treppen können Rampen mit flacher Neigung gestattet werden.

    (2) Einschiebbare Treppen und Rolltreppen sind als notwendige Treppen unzulässig. Einschiebbare Treppen und Leitern sind bei Gebäuden geringer Höhe als Zugang zu einem Dachraum ohne Aufenthaltsräume zulässig; sie können als Zugang zu sonstigen Räumen, die keine Aufenthaltsräume sind, gestattet werden, wenn wegen des Brandschutzes Bedenken nicht bestehen.

    (3) Die tragenden Teile notwendiger Treppen sind in der Feuerwiderstandsklasse F 90 und aus nichtbrennbaren Baustoffen herzustellen. Bei Gebäuden geringer Höhe sind sie aus nichtbrennbaren Baustoffen herzustellen; dies gilt nicht für Wohngebäude geringer Höhe mit nicht mehr als zwei Wohnungen.

    (4) In Gebäuden mit mehr als zwei Geschossen über der Geländeoberfläche sind die notwendigen Treppen in einem Zuge zu allen anderen angeschlossenen Geschossen zu führen; sie müssen mit den Treppen zum Dachraum unmittelbar verbunden sein.

    (5) Die nutzbare Breite der Treppen und Treppenabsätze notwendiger Treppen muss mindestens 1 m betragen; in Wohngebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen genügt eine Breite von 0,8 m.



    Einerseits mehr als 2 Wohnungen, andererseits Gebäude geringer Höhe (< 7m OKF DG), Leitern sind erlaubt zu Nicht-Aufenthaltsräumen, WENN keine Brandschutz-Bedenken.......
    Die Breite von 1m wäre hier ohne umfangreiche substanzielle Umbauten sowieso nicht herzustellen.
    Bauamt würde ewig dauern, irgendeinen Geburtstag gibt's da immer zu feiern.

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    • #3
      Hallo, ich denke hier ist eine Klärung mit der Baubehörde notwendig.
      Einmal klären ob Bestandsschutz besteht und bezüglich des Brandschutzes eventuell laut LBO § 73 eine Abweichung beantragen.

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      • #4
        Danke Frei
        und allen anderen

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        • #5
          Antwort des Denkmal - Amtes

          Hallo, nach Nachreichung einer Zeichnung hat das Denkmalamt geantwortet:

          Sehr geehrte...

          in der Tat sind für Gebäude mittlerer Höhe gem. § 36(3) BauO die tragenden Teile einer notwendigen Treppe in der Feuerwiderstandsklasse F90 und aus nicht brennbaren Baustoffen herzustellen.

          Von unserer Seite können sie die Treppe ersetzen, in Holz oder ggf. einem anderen Material.

          Die Steigung und der Auftritt können so gestaltet werden das ihre Sicherheit gewährleistet ist und statisch standhält.

          Für die Maßnahme ist ein Erlaubnisantrag erforderlich.

          Anzumerken ist das in den meisten Denkmalgebäuden die Treppenhäuser mit Holztreppen gestaltet sind, ggf. sind Maßnahmen wie die Anbringung von Rauchmeldern umzusetzen um frühzeitig gewarnt zu werden, sozusagen als Kompensationsmaßnahme.

          Zusätzlich würde ich den Austausch der Treppe der Versicherung melden, um eine Obliegenheitsverletzung zu vermeiden.

          Für weitere Auskünfte stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung

          Mit freundlichen Grüßen

          Ist mein Vorschlag mit A 22 S22 damit durchgewunken? Der Kunde sieht das so.

          S.G. Stephan
          Angehängte Dateien

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          • #6
            Zitat von Hohlzwerg Beitrag anzeigen
            ... Für die Maßnahme ist ein Erlaubnisantrag erforderlich. ...
            dann stell den Antrag und warte auf die Erlaubnis...
            Grüßle aus Oberschwaben

            Bruno

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