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Nettiquette: Regeln für das Schreiben von Themen und Antworten

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Treppe setzt sich, Stufen wackeln und knacken

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  • Treppe setzt sich, Stufen wackeln und knacken

    Hallo,

    ich hoffe dass mein Einstieg in diesem Forum nicht gleich mit einem falschen Eintrag beginnt...

    Unsere Treppe (selbstragend, halbgewendelt, gestemmt, ohne Setzstufe, Kernbuche, geölt) hat sich kurz nach dem Einzug um ein paar cm. gesetzt, einer der Antrittsbalken hat sich geneigt, beide Balken im Wendel habe sich gegenläufig geneigt, die Stufen hatten im Wendel ein Gefälle von knapp 2 cm und die Stufen knackten laut (Entspannung) und wackelten. Alles hauptsächlich im Bereich des Wendel. Der Schreiner war sieben mal da und korriegierte durch Unterkeilen, nachscheiden der Wangen (länge und Gerung) und neu sezten von Schrauben. Nichts half wirklich (max. 2 Wochen).

    Dann hab ich ich mich an die Ursachensuche gemacht: Die beiden Wände, an der die Wangen befestigt sind, sind nicht im rechten Winkel (ca. 93 Grad) bei einem Holzhaus (Ständerbauweise). Die Treppe wurde nach Plan gefertigt (CNC) und nicht nach Aufmaß nach Aufstellen der Wände. Sämtliche Holzstärken (Stufen und Wangen) liegen bei 37 mm. Gehbreite ist 98cm bis 113 cm. Die Wangen sind offenbar nur an die Wände geschraubt und haben kein richtiges Lager. Jede dritte Stufe ist nur mit einer 110er Holzschraube zur Wange hin gezogen. Keine Spannschraube und durchgehende Gewindestange sind irgendwo gesetzt. Bei einer Wand hat sich ein massiver Riss gebildet, bei dem die Kanten nach Aussen und Innen versetzt sind. Als würde die Treppe das rausgedrückt haben.
    Nach meine bisherigen Recherchen dürfte diese Bauweise nicht dem Regelwerk entsprechen. Mit einem öbv Gutachter bin ich heute erstmals in Kontakt getreten. Termin hab ich noch keinen.
    Argumentation des Schreiners: zu trockenes Raumklima (42% bei aktueller Wetterlage und zentraler Lüftung), Schwankungen wenn die Haustür aufgeht, "das ist eben Holz, das lebt und arbeitet...", das Knacken ist normal und und und...so wie bei vielen anderen hier im Forum auch.

    Wie würde das von Ihnen oder vom Forum beurteilt werden?

    Besten Dank im Voraus
    Noel

  • #2
    Guten Morgen,

    am besten warten Sie die Beurteilung des Sachverständigen vor Ort ab. Der Sachverhalt scheint komplex zu sein.
    Schönen Gruß
    Hartmut

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    • #3
      ...........und laden Sie den Treppenbauer gleich mit zun Besichtigungstermin ein.

      da kann eventuell einiges einfacher geklärt werden
      Schönen Gruß
      Hartmut

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      • #4
        Von der Beschreibung her ist die Treppe jenseits von Gut und Böse. Die verwendete Holzstärke harmoniert nicht mit der Bauweise, die Bauweise harmoniert nicht mit dem Regelwerk, Keile haben im Treppenbau nicht wirklich was zu suchen ... schon gar nicht als Auflager unter den Wangen.

        Empfehlung für die zukünftige Vorgehensweise:
        Nicht bezahlen, einen mit dem Treppenbau bewanderten SV von der Handwerkskammer empfehlen lassen und beauftragen, und dann sehen Sie weiter.

        Ich würde (fast) empfehlen, die Treppe nicht mehr zu betreten, schon gar nicht zusammen mit schweren Gegenständen.
        Klaus-Hermann Ries (khr)

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        • #5
          Sämtliche Holzstärken (Stufen und Wangen) liegen bei 37 mm. Gehbreite ist 98cm bis 113 cm
          Wenn es so ist w.o. beschrieben, hat der Treppenbauer nicht nur ein statisches Problem seiner Treppenanlage.

          Allerdings wären Bilder hilfreich. Danke.

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          • #6
            Hallo,

            vielen vielen Dank für die Einschätzung, Ratschläge und Würdigungen. Den Treppenabauer mit zu dem noch nicht bestimmten Termin des öbv Gutachters einzuladen, macht nach meine Dafühalten keinen Sinn, weil der absolut beratungs- und belehrungsresistent ist. Die Hauptbegründung liegt auch darin, dass " er es immer schon so gemacht hat und es so auch gemacht wird". Leider war die Treppe beim Haus dabei und wenn ich gewußt hätte, das die "so" gebaut wird, hätte ich das Gewerk rausgenommen (wie manch andere Dinge auch). Aus dem Grund ist die Treppe leider schon bezahlt.

            Ich werde nun alle Mails und Fotos herrichten und mit dem Gutachter (welcher auch meist in solchen Sachlagen von hiesigem Gericht eingesetzt wird) einen Termin vereinbaren. Bilder könnte ich schon nachträglich in das Forum stellen, aber es sind so viele, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.
            Nach dem Termin kann man es eingrenzen und dann werde ich Bilder diesbezüglich einstellen und mich auch so melden, wie es ausgegangen ist.
            Jetzt forder ich noch vom Treppenbauer die Info an, ob die Treppe nach dem Regelwerk gebaut ist. Mal sehen, was er sagt. Ich hatte ihn schon mal gefragt. Da ist er mir ausgewichen.

            Nochals vielen Dank...ich werde berichten.

            Noel

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            • #7
              Guuden,

              wer hat denn den Treppenbastler beauftragt?
              Es scheint mir nach Deinem letzten Beitrag ein Bauträger o.Ä. zu sein.
              Dann ist der Treppist nicht Dein Ansprechpartner, sondern der, der Dein Vertragspartner ist, ist Dir gegenüber rechenschaftspflichtig.

              Viel Glück! Justus.
              Jegliches Befolgen des von mir Geschriebenen geschieht auf eigene Gefahr.
              Gut Holz! Justus.

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              • #8
                Hallo Justus,

                ja das stimmt. Der Treppenbauer wurde vom Bauträger beauftragt. Ich spreche ja auch immer den Bauträger an und der, der gibt das dann an den Treppenbauer weiter. Obwohl ich ihnen schon mehrfach gesagt habe, dass sie als Bauträger jetzt endlich mal Entscheidungen treffen sollen. Aber nein, das geben die an den Schreiner weiter. Und beide blasen ins gleiche Horn. Für den Bauträger ist der Rückbau unverhältnismäßig und für den Schreiner tun`s auch neue Keile

                Was ich noch gar nicht erwähnt habe ist der Abstand der Stufen OK/UK: 15,5 cm. Ich hab irgendwas gehört von max. 12 cm nach unserer BayBO.

                Viele Grüße, Noel

                Kommentar


                • #9
                  Guuden,

                  Ich denke, Dir hilft am Besten ein Fachanwalt für Baurecht weiter, sonst wirst Du weiter im Doppelpassspiel verschaukelt.
                  Der nimmt dann auch die Sachverständigenbeauftragung in die Hand.
                  Nur nach einem guten RA solltest Du suchen, evtl. die Verbraucherberatung befragen.

                  Tschö! Justus.
                  Jegliches Befolgen des von mir Geschriebenen geschieht auf eigene Gefahr.
                  Gut Holz! Justus.

                  Kommentar


                  • #10
                    (Was ich noch gar nicht erwähnt habe ist der Abstand der Stufen OK/UK: 15,5 cm. Ich hab irgendwas gehört von max. 12 cm nach unserer BayBO.)

                    Hallo Noel,
                    das mit den 12 cm steht nicht in der BayBo und wenn es sich hier um eine Treppe innerhalb einer Wohnung handelt, auch sonst nirgends.

                    Kommentar


                    • #11
                      Hallo,

                      zählt denn ein Haus (E+D) als Wohnung? Die Treppe führt vom EG in das Obergeschoß. Als Wohnung würde ich eben eine z. B. in einem Mehrfamilienhaus liegende Wohnung mit Treppe in eine Galerie sehen. Lieg ich da falsch?

                      Gruß
                      noel

                      Kommentar


                      • #12
                        Hallo,
                        ergänzend noch: Keine Anforderungen an den Lichten Stufenabstand in Wohngebäuden mit bis zu zwei Wohnungen und innerhalb von Wohnungen.

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                        • #13
                          Baaah,
                          da kommt wieder mein "Förderalismus-Antigen" hoch:

                          Bei uns im Norden sind die Gören so doof, dass wir auf 11 cm verkürzem müssen.

                          Auch sind unsere Hunde generell so unerzogen, dass wir grundsätzlich im Wald anleinen müssten.



                          Ich weiß, aber ich konnte nicht anders

                          Kommentar


                          • #14
                            Hallo,

                            aha...so ist das! Ich erfuhr das im Zusammenhang mit der Unfallverhütung (Kleinkinder können bei 12 cm weniger durch den Spalt als bei 15,5 cm). Deshalb meine Irritation. Bei einer Treppe mit nur einer Wohnung könnte also das Kind nicht durch den Spalt in den Keller knallen. Erst ab zwei Wohnungen. Die Gesetzgebung kapier ich nicht. Aber es ist auch erst mal gar nicht das Hauptkriterium.
                            Danke für die Info.

                            Viele Grüße
                            Noel

                            Kommentar


                            • #15
                              Zitat von Noel Beitrag anzeigen
                              Hallo,

                              zählt denn ein Haus (E+D) als Wohnung? Die Treppe führt vom EG in das Obergeschoß. Als Wohnung würde ich eben eine z. B. in einem Mehrfamilienhaus liegende Wohnung mit Treppe in eine Galerie sehen. Lieg ich da falsch?
                              Gruß
                              noel
                              Ja. Das Problem ist aber, dass auch die Regel nur halb zitiert wurde...

                              Man unterscheidet:
                              1. Gebäude im Allgemeinen
                              2. Wohngebäude mit bis zu zwei Wohnungen und innerhalb von Wohnungen

                              Weiterhin unterscheidet man:
                              nicht notwendige Treppen (zusätzliche Treppe, die gegebenenfalls auch der Hauptnutzung dient)
                              und
                              notwendige Treppen (Treppe, die nach den behördlichen Vorschriften (z. B. Bauordnungen der Länder) als Teil des Rettungsweges vorhanden sein muss).
                              Mit freundlichen Grüßen

                              Ralf Spiekers
                              Tischler Schreiner Deutschland
                              Technik - Normung - Arbeitssicherheit

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