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Alt 06.04.16, 11:18   #1
wurmholz
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 09.2008
Ort: Witten
Beiträge: 167
Kamin im Dachboden nach Dämmung feucht

Hallo an alle Sachkundigen und Ideengeber

Es gibt ein Problem zu lösen, der Kamin im Dachgeschoß ist feucht.
1. Laut Dachdecker sind die Anschlüsse außen Dicht.
2. Der Dachboden wurde letztes Frühjahr ausgebaut:
Vor dem Umbau war er mit Glaswolle mit Alukaschierung gedämmt, der Zugang war über eine Bodentreppe vom Treppenhaus aus gegeben(Einfamilienreihenhaus).
Jetzt ist der zugang über eine offene Treppe durch das darunter liegende Kinderzimmer gegeben.
Das Dach wurde mit einer dickeren Zwischensparrendämmung (Holzfaserdämmplatte 200mm) mit Sparrenaufdoppelung versehen, die Innere Folie ordentlich verklebt, Lattung, Konterlattung und Gipskartonplatten drauf. Im bereich des Kamines wurde mit normaler Glaswolle ausgestopft und der Bereich auch verklebt. Der Kamin wurde im Raum nicht weiter gedämmt, also nur in der Dachebene.
3. Am Übergang zwischen Kamin und Gipskarton ist auf beiden Seiten deutlich Feuchtigkeit zu messen und auch klar zu sehen.
4. Das findet mein Kunde, und ich auch, verständlicher weise nicht schön.
5. Meine Vermutung ist das es sich bei dem Kamin um eine Wärmebrücke handelt und sich deshalb Luftfeuchtigkeit ansammelt.
6. Um da sicher zu gehen würde ich Datenlogger anbringen.
7. Als Lösung dachte ich daran den oberen Bereich (Diese winkelige Kiste) auch mit einer Dämmung zu versehen und mit Gipskarton zu verkleiden.
8. Liege ich mit meinen Vermutungen richtig, gibt es andere Lösungsvorschläge oder Gedankengänge die uns eine Lösung und mir einen Zufriedenen Kunden bringen?

Danke schon mal für Eure Gedanken

Kamin Schimmelt.jpg
__________________
Alexander Gersch
wurmholz ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 07.04.16, 07:09   #2
Andy Gieß
Andreas Gieß
 
Registriert seit: 07.2006
Ort: Jugenheim / Rheinhessen
Beiträge: 4.405
Mal prüfen lassen, ob der Kamin versottet ist.
Andy Gieß ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.16, 08:07   #3
kstandecker
Karl Standecker
 
Registriert seit: 03.2005
Ort: 92256 Hahnbach
Beiträge: 5.275
Grüß Gott

Deiner Beschreibung nach sehe ich einen Zusammenspiel "Partialdampfdruck und Wärmebrücke".
Die gute Dachsanierung (Wärmedämmung), die offene Treppe (Dampfdruck) und der nicht gedämmte Kamin (Wärmebrücke) sind bauphysikalisch widersprüchlich.

Ein Datenlogger mit mehreren Temperatur Messpunkten und Feuchte- messung am Kamin und Messpunkten im Bereich von ca. 50 cm bis 100 cm um den Kamin wirds zeigen.

Hallo Andreas,
wenn ein Kamin versottet, kommt die Siffe unten raus - nicht wirklich oben.
__________________
mfG aus Bayern Karl Standecker
kstandecker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.04.16, 10:54   #4
wurmholz
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 09.2008
Ort: Witten
Beiträge: 167
Danke für Eure Ideen, das mit dem versotten des Kamins habe ich auch noch von zwei weiteren Seiten gehört.
Die Datenlogger haben Ihre Arbeit getan: Direkt am Kamin hatten wir zwei mal Werte knapp unter 70%rH bei 14 Grad Celsius. Der andere Logger hatte im freien Raum Maximal 60% und mehr Temperatur (16 Grad). Außentemperaturen waren selten bei 0 Grad, eher darüber.
__________________
Alexander Gersch
wurmholz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.07.16, 22:33   #5
noran
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 07.2016
Ort: München
Beiträge: 5
Zitat:
1. Laut Dachdecker sind die Anschlüsse außen Dicht.
2. Der Dachboden wurde letztes Frühjahr ausgebaut:
Vor dem Umbau war er mit Glaswolle mit Alukaschierung gedämmt, der Zugang war über eine Bodentreppe vom Treppenhaus aus gegeben(Einfamilienreihenhaus).
Punkt1: Das würde ich einmal genauer prüfen, ich denke das hier nicht so gut gearbeitet wurde, da stimmt sicherlich etwas mit der Dämmung nicht, vielleicht mal zum Thema Dachdämmung einlesen. Falls hier der Handwerker nicht korrekt gearbeitet hat, würde ich hier auf jeden Fall eine Nachbesserung verlangen, das ist nicht zu viel verlangt.

Geändert von kstandecker (16.07.16 um 08:16 Uhr). Grund: Werbung
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