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Alt 06.04.16, 13:11   #31
Michael70736
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 03.2016
Ort: Stuttgart
Beiträge: 17
[*]Wie sehen die Fenster normalerweise innen aussehen?
Mit der Frage kann ich schon mal leider nichts anfangen
[*]Steht da "immer" Wasser drauf wegen zu hoher Raumfeuchte oder eher selten und wird dann gleich beseitigt?
Natürlich steht da nicht immer Wasser drauf. Und wenn Wasser drauf steht, weil bspw. nachts nicht gelüftet wird, dann lüften wir sofort und putzen das Wasser auch weg.
[*]Sind die Dichtungen innen auch verschimmelt oder haben Stockflecken?
Nein.
Wenn man die Glasleiste wegmacht, steht dann Wasser im Falz?
Man sieht halt die Wassertropfen, auch wenn man die Glasleiste nicht weg macht. Und halt nur, wenns auch kalt ist draußen. Im Moment also gibts keine Wassertropfen, außer an dem einen Fenster, wo das Wasser seit mehreren Wochen steht.
[*]Falls ja ,wie viel?
Das kommt auf das Fenster drauf an. Manche haben viele Wassertropfen und manche kein.
[*]Sieht man Spuren, wie es reinkommt? (z.B. unter der Dichtung irgendwelche Kriechspuren)
Nein
[*]Ach ja, und wie sehen die Ecken und Anschlüsse der Glasleisten aus?
Die Ecken sind eher mehr vom Schimmel und Wassertropfen betoffen, als der Rest. Aber wie gesagt, jetzt bei diesem Wetter gibts eh kein Wasser und Schimmel, außer der wo schon da war.
[*]und wenn man schon mal dabei ist: Ecken der Glasfalzdichtung außen?
Da ist nichts. Ich reinige das auch immer.
[*]Gibts unter der Außendichtung auch Schimmel?
Nein
[*]Und natürlich der Einhalt der systemmäßig vorgeschriebenen Belüftungen und Entwässerungen.
Als Laie kann ich dir dazu nichts vorstellen.
Michael70736 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.04.16, 15:43   #32
aeb
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 04.2013
Ort: Bruchsal
Beiträge: 569
Hi Michael,

sorry für die unpräzise erste Frage, ich hätte dazuschreiben sollen bzgl regelmäßiger Betauung im Winter. Aber das kam in den Folgefragen.

Zsf.: ihr habt zwar regelmäßig im Winter Kondensat an der Scheibe, aber es wird genauso regelmäßig abgewischt. Raumseitig sind keine Dichtungen verschimmelt.

Es bleibt m.E. immer noch die Frage zu beantworten, wie (= auf welchem Wege) das Wasser in den Glasfalz kommt!
Karl hat ja deutlich gesagt, dass das Wasser da nicht hingehört und auf ev Ursachen mit "unpassender" Glasleiste hingewiesen.
Über die Ecken halte ich für unwahrscheinlich. Trotzdem, wie undichte Glasleistenecken aussehen siehst du hier: http://www.tischlerforum.info/showthread.php?t=12723
Vermutlich kriecht das Wasser durch die Dichtung. - Was es aber nicht darf.
Deswegen die Empfehlung der Überprüfung der Systemvorgaben: lass es dir von deinem Fensterwicht schriftlich geben und Auszüge vorlegen, dass das alles passt. (wird er wahrscheinlich nicht machen, aber er wird vorsichtiger....)
Vielleicht ist die Dichtung auch nur schmutzig verbaut worden, was dem Wasser beim "reinkapillaren" hilft und gleichzeitig Nährboden für den Schimmel liefert.

Jedenfalls: dass Wasser morgens (ja, ich weiß, nur im Winter) auf den Fenstern steht, ist "eure Schuld". Wäre innen Schimmel, könnte man das auch euch anhängen. Aber dass Wasser im Glasfalz unter der Glasleistendichtung steht, hat mit euch nix zu tun! Das darf da bei korrektem Fensterbau nicht hinkommen und deswegen steht dein Fensterwicht in der Pflicht.

Glas ist Iso-zweifach, warme Kante? (so sieht es auf dem einen Foto aus.)

Bei den Falzfüftern musst du auch vorsichtig sein: naturgemäß wird dort auch Kondensat anfallen, wenn deine feuchte Warmluft nach außen transportiert wird. Darauf sollte bei der Planung geachtet werden. Sonst gibt es den Schimmel halt im Lüfter....

Viel Erfolg und viel Glück. VG Annette
__________________
Disclaimer: Bin Bauherrin ...
aeb ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.07.16, 22:39   #33
noran
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 07.2016
Ort: München
Beiträge: 5
Zitat:
wir haben Schimmel und Wasser zwischen der Fensterdichtung und der Scheibe im Wohnraum.
Klingt für mich, das hier ein falscher Dämmstoff verarbeitet wurde, oder die Dämmung generell mangelhaft ist.

Gruss
noran ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.07.16, 20:23   #34
Metallbauer
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 04.2015
Ort: Niederlinxweiler
Beiträge: 103
Zitat:
Zitat von noran Beitrag anzeigen
Klingt für mich, das hier ein falscher Dämmstoff verarbeitet wurde, oder die Dämmung generell mangelhaft ist.

Gruss
klingt interessant
Metallbauer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.08.16, 08:43   #35
DeskM
Registrierter Benutzer
 
Benutzerbild von DeskM
 
Registriert seit: 11.2015
Ort: Kiel
Beiträge: 26
Gibt es generell schlechten Dämmstoff, der Schimmel begünstigt eignetlich? Rein interessenshalber, habt ihr da Erfahrungen gemacht?
__________________
"Der erste Schritt ist immer der schwerste"
DeskM ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.08.16, 11:10   #36
Michael70736
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 03.2016
Ort: Stuttgart
Beiträge: 17
Ich stelle mir halt die Frage, warum der Fensterbauer nicht einfach gesagt hat, dass wir eine Fensterfalzlüftung brauchen. Als Laie hat man ja von soetwas keine Ahnung.
Michael70736 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.08.16, 17:48   #37
Metallbauer
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Registriert seit: 04.2015
Ort: Niederlinxweiler
Beiträge: 103
Der Fensterbauer ist hinweispflichtig, klar. Aber auch als Laie hat man doch einmal die Schule besucht und dort auch etwas in Physik gelernt. Und Feuchtigkeit, die durch den Menschen entsteht, verteilt sich in der Raumluft und muss von Zeit zu Zeit daraus entfernt werden, will man nicht Gefahr laufen, dass diese Feuchte in die Wände zeiht und dort für Schimmelbefall sorgt.
Reine Physik.
Öfter mal lüften hilft da ungemein.
Metallbauer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.08.16, 18:10   #38
Michael70736
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Ort: Stuttgart
Beiträge: 17
Mit Feuchtigkeit an den Wänden hat mein Fall gar nichts zu tun. Und Schimmelkenntnisse und Schulbesuch haben auch nichts miteinander zu tun. Von daher bin ich bei einer solchen Diskussion raus.
Michael70736 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.16, 10:05   #39
Spiekers
 
Benutzerbild von Spiekers
 
Registriert seit: 03.2003
Ort: 10249 Berlin
Beiträge: 4.294
Guten Tag,

das ist hier manchmal schwierig. Ich meine, dass hier Dinge miteinander verquickt werden, die wenig zur Lösung beitragen. Wie gesagt, bzw. schon geschrieben, es ist zu klären, wie das Wasser und wie viel Wasser in den Falz kommt. Wenn zudem noch die Ursache in der Thematik Kondensat der Raumluft begründet ist kann dies über die Lüftung gelöst werden. Ob Falzlüfter die richtige Variante sind wäre im Einzelfall zu prüfen. Ich schreibe das auch vor dem Hintergrund, dass dies zwar häufig praktiziert wird und auch für viele Fälle die Lösung darstellt, aber nicht zwingend zum Erfolg führen muss.

Ansonsten würde ich mich freuen, wenn wir allseits wieder auf themenbezogene Antworten kommen würden und die Sachlichkeit in den Vordergrund stellen.
__________________
Mit freundlichen Grüßen

Ralf Spiekers
Tischler Schreiner Deutschland
Technik - Normung - Arbeitssicherheit
Spiekers ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.16, 15:52   #40
Andy Gieß
Andreas Gieß
 
Registriert seit: 07.2006
Ort: Jugenheim / Rheinhessen
Beiträge: 4.405
Zitat:
Zitat von Spiekers Beitrag anzeigen
Wenn zudem noch die Ursache in der Thematik Kondensat der Raumluft begründet ist kann dies über die Lüftung gelöst werden. Ob Falzlüfter die richtige Variante sind wäre im Einzelfall zu prüfen. Ich schreibe das auch vor dem Hintergrund, dass dies zwar häufig praktiziert wird und auch für viele Fälle die Lösung darstellt, aber nicht zwingend zum Erfolg führen muss.
Hallo Ralf,
kurze Ergänzung zu deinem Beitrag:

Die Fensterfalz-Zwangslüftung muss nur den nutzerunabhängigen Mindestluftwechsel für den Feuchteschutz sicherstellen, was den Nutzer nicht der gewöhnlichen turnusmäßigen Tageslüftungen entbindet.
Andy Gieß ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.16, 17:31   #41
Spiekers
 
Benutzerbild von Spiekers
 
Registriert seit: 03.2003
Ort: 10249 Berlin
Beiträge: 4.294
Zitat:
Zitat von Andy Gieß Beitrag anzeigen
Hallo Ralf,
kurze Ergänzung zu deinem Beitrag:

Die Fensterfalz-Zwangslüftung muss nur den nutzerunabhängigen Mindestluftwechsel für den Feuchteschutz sicherstellen, was den Nutzer nicht der gewöhnlichen turnusmäßigen Tageslüftungen entbindet.
das hatte ich auch nicht gemeint, dass man das Lüften manuell schafft...
__________________
Mit freundlichen Grüßen

Ralf Spiekers
Tischler Schreiner Deutschland
Technik - Normung - Arbeitssicherheit
Spiekers ist offline   Mit Zitat antworten
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