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Alt 21.01.17, 10:02   #16
tischlerteam
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Alles wurde schon mitgeteilt,
da kein Regelwerk, dann nur mit Standsicherheitsnachweis oder Einzelstatik.
Einfach vom Treppenbauer vorlegen lassen und gut ist es.

Da es keine Beanstandungen/ Probleme mit der Treppe gibt, gehts hier wohl nur um Euros.

Siehe Zitat:
Die vertraglich versprochene Holzstärke zu realisieren kostet ja Geld, weniger Stärke kostet weniger Geld weil man vorn herein einen anderen Rohling nehmen kann und sich Wettbewerbsvorteile verschafft.
__________________
Tischler-Team Treppentechnik
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Alt 21.01.17, 12:55   #17
Uli
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Zitat:
Zitat von e.magnutzki Beitrag anzeigen
Schwächen die mit Silikon eingeklebten Steineinleger die Stufen oder verstärken sie die Konstruktion ? Bzw. ist das bei der Statik zu berücksichtigen ? Hinter dem halbrundem Steineinleger (auf V2A Platte von 1mm) stehen noch ca. 8 cm komplette Stufenstärke, ebenso seitlich rechts+links. Unter dem Steineinleger ist die verbleibende Holzstärke ca. 32mm.
Wenn der Stein richtig geklebt ist hat die Stufe ja wieder ihre Dicke und ich glaube nicht das sich da die Statik sehr verändert.
Zitat:
Zitat von tischlerteam Beitrag anzeigen
A
Da es keine Beanstandungen/ Probleme mit der Treppe gibt, gehts hier wohl nur um Euros.
So sehe ich das auch.
__________________
Gruß

Uli
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Alt 21.01.17, 14:14   #18
Spiekers
 
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Beiträge: 4.294
Guten Tag,

manchmal ist schon alles gesagt und ein Forum nicht die Lösung für hoch spezifische Fragen. Der DHTI Nachweis ist valide. Die Variation "Einleger" ist prinzipiell machbar. Man darf hier nur nicht zum Dieter Nuhr werden.

@aeb
Fenster nicht auf Treppe übertragen...
__________________
Mit freundlichen Grüßen

Ralf Spiekers
Tischler Schreiner Deutschland
Technik - Normung - Arbeitssicherheit
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Alt 21.01.17, 21:06   #19
aeb
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Beiträge: 569
Zitat:
Zitat von Spiekers Beitrag anzeigen
@aeb
Fenster nicht auf Treppe übertragen...
Hallo Herr Spiekers,

das verstehe ich nicht....
Ich bezweifle auch nicht, dass die Version Steineinleger prinzipiell machbar ist.

Falls meine Fragen "hoch spezifisch" wirkten habe ich mich schlecht ausgedrückt und versuche es noch mal ganz einfach:

1. Kann die Verwendung von Steineinlegern Einfluss auf die Statik einer Holzrtreppe haben?
Ja/Nein?

2. Kann man die Regelwerke und Standsicherheitsnachweise von reinen Holztreppen 1:1, d.h. ohne weitere Betrachtungen, auf die maßgleichen Versionen mit Steineinleger übertragen?
Ja/Nein?

Ich würde vermuten: 1 ja, 2 nein.
Irre ich?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Dicke und Größe der Aussparung für den Stein, ev auch die Art seiner Montage/Verklebung mit dem Holz, keinen Einfluss auf die Statik haben sollen...

@tischlerteam: ich weiß, ein Einzelnachweis würde Magnutzkis Problem lösen. Aber sein Treppenmensch kann den wohl nicht beibringen. Damit wäre es für Magnutzki zunächst und ev auch weitere Bauherren von Interesse, ob ihre Steineinlegertreppen einfach 1:1 auf maßgleiche reine Holztreppen abgebildet werden können.

Viele Grüße
aeb
__________________
Disclaimer: Bin Bauherrin ...

Geändert von aeb (21.01.17 um 21:11 Uhr). Grund: Satzbau...
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Alt 21.01.17, 21:16   #20
tischlerteam
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Beiträge: 247
Wir fertigen nach Regelwerk ohne Steineinleger.
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Tischler-Team Treppentechnik
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Alt 22.01.17, 09:27   #21
aeb
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Ort: Bruchsal
Beiträge: 569
Korrektur Hilfsverb

Sorry, bei 2. in #19 habe ich ein suboptimales Hilfsverb benutzt:

Korrektur: "Kann" bitte durch "Darf" ersetzen:

2. Darf man die Regelwerke und Standsicherheitsnachweise von reinen Holztreppen 1:1, d.h. ohne weitere Betrachtungen, auf die maßgleichen Versionen mit Steineinleger übertragen?
Ja/Nein?

Bei 1. war "kann" richtig: Je nach Dimension und Ausführung des Steineinlegers sowie Konstruktion und Dimensionierung der Holztreppe, kann es sein, dass... (muss aber nicht, man muss den Einzelfall betrachten und einordnen)


@tischlerteam: danke für die Rückmeldung. Klar, dass Sie sich dann nicht damit beschäftigen und sich lieber darauf konzentrieren das richtig zu machen, was Sie anbieten. :thumbup:


Aber die SVs, die auch Holztreppen mit Steineinleger begutachten, sollten es schon wissen...


In der Hoffnung auf ein knappe, wenig zeitkostende Antwort,
Annette
__________________
Disclaimer: Bin Bauherrin ...

Geändert von aeb (22.01.17 um 09:36 Uhr). Grund: muss aber nicht...
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Alt 22.01.17, 11:11   #22
Frei
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Ort: Markt Indersdorf
Beiträge: 60
Zitat:
Zitat von aeb Beitrag anzeigen
In der Hoffnung auf ein knappe, wenig zeitkostende Antwort,Annette
1. Kann die Verwendung von Steineinlegern Einfluss auf die Statik einer Holzrtreppe haben?
Ja/Nein?

2. Darf man die Regelwerke und Standsicherheitsnachweise von reinen Holztreppen 1:1, d.h. ohne weitere Betrachtungen, auf die maßgleichen Versionen mit Steineinleger übertragen?
Ja/Nein?

Ich würde vermuten: 1 ja, 2 nein.
Irre ich?
Hallo Annette, zu deiner Frage irre ich: nein
Frei ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.01.17, 14:19   #23
Spiekers
 
Benutzerbild von Spiekers
 
Registriert seit: 03.2003
Ort: 10249 Berlin
Beiträge: 4.294
Ja, ich hätte doch lieber anstelle von Dieter Nuhr
(Man darf in einer Demokratie zu allem eine Meinung haben - man muss aber nicht.)
den Rüdiger Hoffmann zitieren sollen.
https://www.youtube.com/watch?v=NlIZxp8XEgs

Das nur um das Thema mal etwas bunter zu machen...
__________________
Mit freundlichen Grüßen

Ralf Spiekers
Tischler Schreiner Deutschland
Technik - Normung - Arbeitssicherheit
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Alt 23.01.17, 16:29   #24
Andy Gieß
Andreas Gieß
 
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Ort: Jugenheim / Rheinhessen
Beiträge: 4.405
Zitat:
...Je nach Dimension und Ausführung des Steineinlegers sowie Konstruktion und Dimensionierung der Holztreppe, kann es sein, dass... (muss aber nicht, man muss den Einzelfall betrachten und einordnen)
So ist es.
Andy Gieß ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.17, 21:37   #25
e.magnutzki
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 01.2017
Ort: Merseburg
Beiträge: 7
Hallo Herr Gieß und Herr Spiekers,
lassen sich Aussagen wie "prinzipiell machbar" irgendwie genauer einordnen und präzisieren ?

Bsp: Wangentreppe in Buche ohne Steineinleger, ist komplett 90cm breit, Stufen = 44mm
das DHTI Regelwerk \ Tabelle, Stand 2005 sagt dazu:
Treppe mit Stufenlänge 90 cm in Laubholz, DHTI Stufendicke = 38mm, Stufendicke max. Durchbiegung = 35mm

Wie muss man die Sache planen, wenn man die Stufen für einen Steineinleger von 10mm + 3mm Silikon "schwächt" d.h. ausfräst.

Ich könnte mir vorstellen, dass die Sache auf jeden Fall ok ist, wenn unterhalb des Steineinlegers die DHTI Stufendicke für die entsprechende Stufenlänge verbleibt, oder wenn es jemand "russisch" baut die Stufendicke max. Durchbiegung.

Ist das ein Ansatz ? Oder geht auch weniger Holz darunter ? Wo sind die Grenzen ?
Hat der Prof. Dr.-Ing. Irle soetwas im Auftrag des DHTI schon mal betrachtet ?
So selten sind doch Steineinleger nun auch wieder nicht.
e.magnutzki ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.01.17, 12:52   #26
MagMog
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 10.2008
Ort: hessen, am main
Beiträge: 296
Guuden,

Steineinleger in Holz..., noch nie selber gebaut und auch noch nie gesehen.

Das DHIT ist ein Verein, der die Interessen seiner Mitglieder vertritt, und gibt ihnen Empfehlungen, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Worum geht es überhaupt?
Macht die Treppe Probs, oder geht es darum, dem Treppenbauer einen reinzuwürgen?
__________________
Jegliches Befolgen des von mir Geschriebenen geschieht auf eigene Gefahr.
Gut Holz! Justus.
MagMog ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.01.17, 17:41   #27
aeb
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Registriert seit: 04.2013
Ort: Bruchsal
Beiträge: 569
Hallo...

@Frei. Herzlichen Dank für die deutliche Antwort. Deine Referenzen/Vita lassen auf Glaubwürdigkeit schließen.

@Andi Gieß: dto!

@Spiekers: Wie, ein Mod auf abwegen, der unbedingt off topic will...?

@Magnutzki: Öhem, nun würde auch ich sagen, dass das teilweise etwas zu speziell wird fürs Forum... bzw in Richtung zu vergütende gutachterliche Tätigkeit geht.
Von Bauherr zu Bauherr:
Mit der Info, die du von Frei und Andi Gieß, und ursprünglich auch vom tischlerteam und Kollegen hast, würde ich weiter so vorgehen: Deinen Tischler nochmal bzgl Einzelnachweis bzw System-etc-Nachweis für seine Steineinleger-Treppen auffordern, da das allgemeine reine Holzzeug darauf nicht übertragbar ist. (Und schließlich bleiben bei dir anscheinend auch nur 32mm Holz übrig. Ich könnte mir vorstellen, dass dann die Übertragungsregeln nicht so einfach sind, wie bei 50mm Stufen, auf die oben eine Fliese draufgepappt wird... salopp formuliert.)
Mit Frist und Hinweis, dass du dich sonst genötigt fühlst, einen SV zu nehmen, dessen Kosten du dann -- so du recht hast -- von ihm wieder willst.
Den SV könntest du zunächst auch mal einfach beauftragen, anhand deiner Zahlen zu prüfen, ob die Stufen so überhaupt ok sein können, ohne Ortstermin etc. Das sollte nicht allzu teuer werden und dir eine fundierte Basis für dein weiteres Vorgehen liefern. Wenn alles ok, hast du nur bedingt Geld investiert um ev deinen Frieden zu finden; falls es so ausfällt wie befürchtet, mit dem Schrieb wieder den Treppenmenschen auffordern und dann geht das Programm halt weiter mit Anwalt, SBV etc.
Aber Vorsicht, kostet alles Zeit, Geld und Nerven.


@?
Ich weiß, es klingt komisch, aber jeder Kunde/Bauherr hat grundsätzlich von vorn herein einen Anspruch auf ein mangelfreies Werk, und dazu scheint bei Treppen auch der Bau nach Regelwerk, Standsicherheitsnachweis oder Einzelstatik, geliefert vom Treppenmenschen zu gehören. Wenn Magnutzkis Treppenmensch zur Fraktion "wir machen das schon immer so" gehört und völlig schmerzbefreit Treppen "ohne Papiere" verkauft, macht Magnutzki zu recht Stress. Wo ist das Problem? Soll der Handwerker doch die Papiere nachreichen.... Ist doch ganz einfach... Sollte er die Papiere nicht beibringen wollen, ist die Treppe -- vermute ich --- nicht frei von "Rechtsmängeln" (reine Formalnummer, gehört hier nicht her). Sollte er die Papiere nicht beibringen können, eben z.B. weil die Stufen zu dünn wurden, dann hat die Treppe höchtwahrscheinlich einen Sachmangel. (Auch wenn sie jetzt noch keine Probleme macht.)

Grundsätzlich, man verzeihe mir die "Rechtsberatung": Magnetzki, du hast Anspruch auf ein mangelfreies Werk. Dazu gehört meines Wissens auch die korrekte Statik der Treppe bzw die entsprechenden Nachweise, auch wenn das Ding aktuell keine Probleme macht.
Falls ich damit falsch liege, möge man mich bitte korrigieren und wegen mir auch auspeitschen...

VG- und tschüss, Annette
__________________
Disclaimer: Bin Bauherrin ...
aeb ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.01.17, 18:57   #28
Spiekers
 
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Registriert seit: 03.2003
Ort: 10249 Berlin
Beiträge: 4.294
Zitat:
Zitat von e.magnutzki Beitrag anzeigen
Hallo Herr Gieß und Herr Spiekers,
lassen sich Aussagen wie "prinzipiell machbar" irgendwie genauer einordnen und präzisieren ?

Bsp: Wangentreppe in Buche ohne Steineinleger, ist komplett 90cm breit, Stufen = 44mm
das DHTI Regelwerk \ Tabelle, Stand 2005 sagt dazu:
Treppe mit Stufenlänge 90 cm in Laubholz, DHTI Stufendicke = 38mm, Stufendicke max. Durchbiegung = 35mm

Wie muss man die Sache planen, wenn man die Stufen für einen Steineinleger von 10mm + 3mm Silikon "schwächt" d.h. ausfräst.

Ich könnte mir vorstellen, dass die Sache auf jeden Fall ok ist, wenn unterhalb des Steineinlegers die DHTI Stufendicke für die entsprechende Stufenlänge verbleibt, oder wenn es jemand "russisch" baut die Stufendicke max. Durchbiegung.

Ist das ein Ansatz ? Oder geht auch weniger Holz darunter ? Wo sind die Grenzen ?
Hat der Prof. Dr.-Ing. Irle soetwas im Auftrag des DHTI schon mal betrachtet ?
So selten sind doch Steineinleger nun auch wieder nicht.
Guten Abend,
ja, Präzisierung lässt sich machen, aber als EINZELFALLBETRACHTUNG und nicht in einem Forum.
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Mit freundlichen Grüßen

Ralf Spiekers
Tischler Schreiner Deutschland
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