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Alt 22.08.09, 13:29   #1
applegg
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Registriert seit: 04.2009
Ort: München
Beiträge: 67
Tür UND Rahmen verzogen.

Hallo,

ich habe bei einem lokalen Türenhersteller eine Haustür gekauft, die ein vom Hersteller empfohlener Schreiner eingebaut hat.

Leider hat sich nach einiger Zeit herausgestellt, dass die Tür in der mitte ca. 1 cm vom Rahmen weg ist. Die Tür hat sich in der Mitte nach innen gewölbt, der Rahmen nach außen. Dummerweise verweisen Hersteller (m.E. verantwortlich für die Tür) und Schreiner (m.E. verantwortlich für den korrekten Einbau des Rahmens) jeweils beide auf die mögliche Toleranz von 4 mmm, die sie einhalten würden. Tja, dadurch, dass sich Tür und Rahmen in verschiedene Richtungen biegen, summieren sich die Toleranzen derweit auf, dass die innere Dichtung nicht mehr vollständig am Rahmen anliegt. Dadurch zieht es und die vom Hersteller beworbene Schalldichtigkeit ist auch nicht mehr gegeben.

Auch das verschieben des Türfalle hat nix gebracht, die konnte die Toleranz nicht vollständig ausgleichen. Die Tür hat übrigesd in der Mitte einen normalen Schnapper und oben und unten je einen Fallhaken.

Ach ja, die Tür ist aus Holz mit Schaumstoffkern und Dampfsperre und mit Melanimbeschichtung.

Kann mir jemand helfen, wie ich am besten eine dichte Tür bekomme ? Muss ich erst mit einem SV kommen?


Viele Grüße
Stefan
applegg ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 22.08.09, 13:35   #2
TischlerLoos
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Beiträge: 1.549
nur als frage läßt sich die Tür abschließen?
__________________
Schönen Gruß

Patrick
TischlerLoos ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.08.09, 20:25   #3
applegg
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Registriert seit: 04.2009
Ort: München
Beiträge: 67
Ja, geht

Die Haken fallen ja nur durch die Schwerkraft, das geht problemlos. Wenn ich dann die mittlere Schließe noch rumschließe, hat es etwas Zug (wir haben ja den Schnapper im Rahmen bis zum Maximum verstellt), aber es geht auch problemlos.


Grüße
Stefan
applegg ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.08.09, 21:55   #4
sawsaw
 
Beiträge: n/a
Poste doch mal n Bild der Türe mit Rahmen, eigentlich dürfte sich der Rahmen bei fachgerechtem Einbau nicht so stark verziehen können, oder besitzt die Türe noch ein Festteil ?
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Alt 23.08.09, 13:03   #5
Holzfans
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 02.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 458
Also wenn sich die Tür tatsächlich noch leichtgängig abschließen läßt,
kann der Verzug keine 10 mm betragen.

Ich kenne kein Schließblech, welches solch ein großen Verstellbereich hat.
__________________
Gruß Christoph
Holzfans ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.09, 12:44   #6
applegg
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 04.2009
Ort: München
Beiträge: 67
habs nochmal getestet

also, zum zuschließen muss ich die tür randrücken. dann liegt aber die innendichtung in der mitte immer noch nicht an.

ich schau mal, ob ich fotos machen kann, ist nicht so einfach, sowas zu fotografieren.
applegg ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.09, 13:13   #7
pme
Peter Musch
 
Registriert seit: 07.2005
Ort: 88453 Erolzheim
Beiträge: 3.803
Hi,

es gehört zu der Funktion einer Haustür, dass diese im verschlossenen Zustand u.a. auch "dicht" ist und desshalb sollte das Teil auch an der Dichtung anliegen...
Ich würde machen...

Grüße,
Peter
pme ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.09, 14:01   #8
Uli
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 10.2007
Ort: 35683 Dillenburg
Beiträge: 1.379
Zitat:
Zitat von pme Beitrag anzeigen
dass diese im verschlossenen Zustand u.a. auch "dicht" ist und desshalb sollte das Teil auch an der Dichtung anliegen...
Es ist richtig das die Tür dicht sein muß, jedoch wenn der Flügel eine Aufschlagdichtung und eine Mitteldichtung hat reicht es für die Dichtigkeit
wenn die Mitteldichtung richtig anschlägt. In dieser ist in der Regel mehr Toleranzausgleich wie bei der Aufschlagdichtung.
Die wenigsten Aufschlagdichtungen liegen bei einer nur 5mm runden Tür noch an.
Gruß
Uli
Uli ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.09, 14:19   #9
applegg
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 04.2009
Ort: München
Beiträge: 67
leider leider

ist die Dichtigkeit nicht gegeben. Ich seh ja die Mitteldichtung nicht, aber ich nehme an, die ist nicht dicht. Es zieht leider bei ungünstigen Bedingungen rein. Und, wie gesagt, der Lärmschutz ist auch nicht gegeben. Erst wenn ich die Tür manuell randrücke, wird es deutlich leider.

Das Problem ist halt, zwei Firmen, keiner will's gewesen sein.
applegg ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.09, 14:28   #10
pme
Peter Musch
 
Registriert seit: 07.2005
Ort: 88453 Erolzheim
Beiträge: 3.803
Wenn die Firmen nicht reagieren, sollte ein gemeinsamer Termin mit einem SV Klärung bringen...

Grüße,
Peter
pme ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.09, 15:11   #11
kstandecker
Karl Standecker
 
Registriert seit: 03.2005
Ort: 92256 Hahnbach
Beiträge: 5.275
Hallo applegg,

Zitat:
Das Problem ist halt, zwei Firmen, keiner will's gewesen sein.
....was soll man da noch viel diskutieren? So wies aussieht kommen hier mit der Zeit locker 20 verschiedene Meinungen zusammen - alle mit eventuel, in der Regel oder sonst in diesem Sinne.

Jetzt gilt es Fakten schaffen, denk über Peter`s Vorschlag nach!
__________________
mfG aus Bayern Karl Standecker
kstandecker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.09, 15:21   #12
applegg
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 04.2009
Ort: München
Beiträge: 67
wie ich in meinem ersten beitrag erwähnte

ist ja der sv auch geplant, aber der kostet ja auch geld. Wer zahlt das denn eigentlich. Der, der dann schuld ist? oder ich?

ich hatte ja nur gefragt, ob es eventuell alternativen gibt. Sind ja auch einige sv's unter den Forumsteilnehmern. ich will's ja nicht gleich mit allen handwerkern verderben.
applegg ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.09, 17:29   #13
Didi
Diedrich Wessels
 
Registriert seit: 08.2004
Ort: 26907 Walchum
Beiträge: 3.693
Moin,
da gibt es keine Alternativen. Die Tür erfüllt nicht ihre Funktion..PUNKT, also...
Wie sagte khr mal so schön: wer die Musik bestellt, muss die auch bezahlen(erstmal)
__________________
Gruß vom Emsländer

Didi
Didi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.08.09, 11:25   #14
applegg
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 04.2009
Ort: München
Beiträge: 67
mal nachgebohrt

wie sieht es dann mit den Kosten aus. Erstmal zahl ich, ok. Angenommen, das Produkt muss nachgebessert werden, muss dann der Verursacher die Kosten übernehmen?

Nimmt man dann einen obuv SV Tischlereihandwerk ?

Grüße
applegg
applegg ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.08.09, 13:26   #15
Andreas Euler
 
Registriert seit: 12.2002
Ort: 63075 Offenbach; Tel.: 069-86005433
Beiträge: 2.459
Hallo,

bei einem Privatgutachten übernimmst du die Kosten für den SV, auch wenn du recht hast, außer es gibt eine interne Absprache. Anders sieht es aus, wenn sich beide Parteien auf einen SV einigen können und der SV einen Auftrag für ein Schiedsgutachten erhält, dann werden die Kosten gemäß der Schuldfrage durch den SV aufgeteilt.

Am besten nimmst du einen öbuv SV des Tischlerhandwerks, Adressen bekommst du über deine zuständige Handwerkskammer.

Gruß Andreas
__________________
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Euler

Geht nicht gibt es nicht !
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