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Fenstermontage nach VOB

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    Ein Gast antwortete
    Werte über Dampfdiffusionswiderstände von spritzbaren Dichtstoffen
    Acryl 20 sd/m
    Silikon 40 sd/m
    Polyurethan 150 sd/m
    Polysulfid 500 sd/m
    Hierbei handelt es sich um ca. Werte die je nach Hersteller auch davon abweichen können.

    Wichtig ist auch das Dichtstoffe angewendet werden die bei Außenanwendung 25 % zulässige Gesamtverformung aufweisen bei Innenanwendung 15% zulässige Gesamtverformung aufweisen.

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  • khr
    antwortet
    Hast Du Werte über Dampfdiffusionswiderstände der einzelnen Dichtstoffe ? Beim ivd beantwortet man meine Fragen diesbezüglich leider nicht.

    Man kann auch einfach innen dicker als aussen versiegeln. Aber der kleinste Riss kann Probleme machen, daher würde ich immer aussen das "Loch" lassen.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Man kann aber innen auch einen Dichtstoff verwenden der einen höheren Wert in der Dichtheit gegenüber Wasserdampf hat als Silikon oder Acryl. Zum Beispiel einen Dichtsoff aus Polyurethan. Da gibt es von ARA das Podukt DURAPAN AF im 600ml Spritzbeutel welches dazu geeignet ist.

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  • khr
    antwortet
    Also, warum Sie bruhigt sein sollten ist mir wirklich nicht klar. Das, was Sie schreiben, hört sich nicht gerade nach qualifizierter Fenstermontage an.

    Wenn die Komiker versuchen Kompriband nach Einbau der Fenster erst in die Fugen zu pfuschen, sollten sie es besser gleich sein lassen.

    Lassen Sie die Fugen statt dessen nun von aussen mit dauerelastischem Dichtstoff aus silikon abdichten, wenn Sie nicht wollen dass die Fenster nochmal ausgebaut werden. Für das Dampfdruckgefälle soll dann oben quer ein Stück Fuge von ca. 10 cm Länge und ein paar Millimeter Breite (Tiefe) offen bleiben. Die Versiegelungsfuge sollte dann aber fachgerecht assehen, also mit Hinterfüllschnur und so.

    Dasselbe gilt für innen. Folien werden Sie bei eingabauten Fenstern nicht mher rein bekommen, also auch hier fachgerecht versiegeln, allerdings ohne Löcher.

    Die optimale Lösung ist das nicht, aber gut gepfuscht ist auch halb gewonnen.

    Und eine Tür, die nicht zu geht weil sie verzogen ist, was soll ich dazu Beruhigendes schreiben ?

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  • SITANI
    antwortet
    Bei der VOB-Seite meine ich z.B.:
    http://www.bauarchiv.de/neu/baurecht/vob/vobstart.htm

    Nein, Ihre Seiten sind ein Glücksfall, fuer jeden, der Fenster einbauen lässt!! Hut ab vor soviel Engagement!

    Jetzt aber zu Konkretem von unserer Fensterbaustelle:

    Die Fenster ohne Kompriband aussen eingebaut, nur Schaum. Und anschliessend sollte wohl aussen verputzt werden  und für innen ist verputzen und Acryl vorgesehen - diese Vorgehensweise würde dem Prinzip aussen dichter als innen genügen - sagt der Fensterbauer. Nach Diskussionen (ich hatte mich ja auf Ihrer Seite ein wenig schlau machen koennen) habe ich die Wahl bekommen ein Band fuer aussen einbauen zu lassen - auch bei den schon montierten Fenstern (wobei diese hierfuer haetten demontiert werden muessen - da zum reinfummeln vom Band der Platz bei den meisten Fenstern nicht ausreicht ..). Mir ist dann gesagt worden, das Band waere dann allerdings sichtbar. Ich hab' dann gemeint, es gaebe ja auch graue Baender, die wuerden bei unserer Fassade nicht derart auffallen, wie schwarze -- Antwort: graue vergilben und sind schwer erhältlich und er hat nur schwarze dabei ..

    Fuer innen hat er dann verputzen mit anschliessender Acryl-Beschichtung vorgesehen (kein Silikon).
    Der äussere Anschluss zur bestehenden Steinfensterbank soll dann mit Silikon abgedichtet werden - da ist kein Band.

    Irgendwie ist der Fensterbauer aber nicht überzeugt vom Bandeinbau - sowas wuerde nur in Neubauten Sinn machen.
    (So'nen schlimmen Altbau haben wir gar nicht - der ist noch ganz gut beinander massiv gebaut und wohl nicht mehr krumme Waende als manch ein Neubau auch schon hat .. - natuerlich ist es kein Niedrigenergiehaus - aber wir arbeiten ja dran, den Energiebedarf zu senken (neue Heizung, neue Fenster ..))

    Ich habe gesagt, ich koenne die verwendeten Materialien wohl nicht bestimmen, wohl aber auf einen normgerechten Einbau bestehen.

    Die Innenfensterbaenke sind mittels Schaum eingebaut und anschliessend verputzt worden eine weitere Abdichtung ist nur an der oberen Kante Fensterrahmen/Fensterbrett mittels Silikon gedacht.

    Die weiteren Arbeiten sahen bisher so aus, das die Baender, ohne demontage der Fenster, in die Spalten reingefummelt wurden - wobei das wohl nicht bei allen Spalten klappt - ob diese nun ohne Band bleiben - muss
    ich noch checken - muss das Band rundum eingebaut werden?
    Das die Baender nun etwas sichtbar sind ist mir auch klar.

    Dann gibt's noch ein Fenster in einem Kellerschacht, da steht der Rahmen direkt auf dem Schacht, so das zwischen Entwaesserung vom Fenster und Schachtboden nur 2cm sind und auch hier soll mit Silikon abgedichtet werden - ist das eigentlich ausreichend?

    Eine schon eingebaute Terassentür, ist sehr sehr schwer zu  schliessen - der Flügel lag oben und unten gut am Rahmen, aber der Griff musste gewaltig angepresst werden, damit die Tuer verriegelt werden konnte. Woran kann soetwas liegen?

    Kann ich jetzt beruhigt sein?


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  • khr
    antwortet
    Wer ist schwammig ? Will hoffen, Sie meinen nicht meine Seiten bezüglich der VOB, sonst wäre ich aber ECHT beleidigt.

    WSchVO und EnEV und dergleichen haben mit dem Fenstereinbau erstmal direkt nichts zu tun. VOB auch nicht.

    Wohl aber der Stand der Technik, der dann sagt: innen dichter als aussen.

    Was darunter zu verstehen ist kommt auf den einzelfall an, kann man pauschal so nicht sagen.

    Im Prinzip klappts meist mit einem Butylband raumseitig, vierseitigem lückenlosem Einschäumen und einem vorkomprimierten Dichtband aussen. Kommt auf die jeweilige Situation drauf an.

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  • SITANI
    hat ein Thema erstellt Fenstermontage nach VOB.

    Fenstermontage nach VOB

    Hallo Herr Ries,

    derzeit lassen wir im Rahmen von Modernisierungsarbeiten Kunststofffenster/Aufsatzrolladen/Alusimse/Innenfensterbänke einbauen.
    Nach intensivem Studium Ihrer Fachwissen-Seiten zum Thema Fenster/Rolladen/Alusims habe ich eine ungefähre Ahnung wie eine Montage eigentlich ausschauen sollte (ist schon etwas heftiger Stoff fuer einen Laien).
    Mittlerweile weiss ich das es sowas wie "Stand der Technik" gibt und sowas wie "anerkannte Regeln des Fachs" - aber welche Art des Einbaus
    kann ich heute erwarten, wenn die Fensterbeauftragung sowas wie VOB enthaelt - an welche Normen muss sich da gehalten werden?
    Ich war auf der Internet-Seite vom VOB, aber das ist ja extrem schwammig (hab' ich zumindest nicht klar deuten koennen).
    Wie sieht ein Einbau nach den "anerkannten Regeln des Fachs" aus?
    Wie muss nach VOB eine Montage aussehen? Gilt da die gesetzliche WSchV oder die DIN nicht mehr?
    In unserer Beauftragung ist sonst weiter keine weitere Definition gemacht worden, wie der Einbau stattzufinden hat. Nur muendlich wurde uns von der Vertriebsseite eine Montage mit "Band" als das dargestellt, was bei uns nur in Frage käme ..
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