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    Zumutbarkeit bei Ausschreibungen

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    Hallo alle Miteiander !

    Wer kann helfen ? In Ausschreibungen steht immer öfter
    Fenster Türen etc. nach Bestand liefern und montieren.
    Fenster gemäß Denkmalschutz fertigen und liefern.
    Oder: Der Bieter versichert, die Baustelle besichtigt zu
    haben, und es bestehen bezüglich der Preisbildung keine Unklarheiten. Ist eine Besichtigung bei vorhandener Auschreibung zumutbar ( eventuell in
    Buxtehude ) ?

    Wer weiß, wo soetwas steht? Außer VOB § ... weiß ich nicht aus dem Kopf ( Leistungen müssen für alle so beschrieben sein, daß jeder ohne Verrenkungen das gleiche daraus nehmen kann ....).
    Wofür bekommen die Architekten eigentlich
    Ihr Geld ?

    Vielen Dank für eine Antwort

    Axel

    Axel Witzki

    #2
    Solche Ausschreibungen werden bei uns direkt in die Tonne gestampft. :biggrin:
    Michael Thieß

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      #3
      Wenn ich solche Ausschreibungen in die Tonne kloppen würde, alle, dann blieben keine mehr übrig.

      Es hat mal einen Prozess gegeben bei dem ein Diepholzer Maler durchsetzen konnte dass es ihm nicht zuzumuten war, nach Hamburg zu fahren und sich die Baustelle vor Abgabe des Angebotes anzusehen.

      Mit der Argumentation habe ich vor 4 Wochen eine Diskussion bei der Stadt gewonnen, weil auch ich mir eine 1 km entfernte Baustelle vor Angebotsabgabe nicht angesehen habe: unzumutbar. Wo das aber steht müßt man vielleicht bei einem Anwalt erfragen oder unter www.baurechtscentrum.de .

      Die VOB DIN 1961 verlangt eine umfassende und präzise Beschreibung der gewünschten Leistung und Baustellenbedingungen. Das muß ohne Besichtigung gehen.

      ABER: wer den oben zitierten Satz unterschreibt verzichtet auf alle Rechte und ist im Zweifelsfall, wenn er Pech hat, der Doofe. Dementsprechend kann man nur seine eigenen Leistungen präzise beschreiben, bebildern und was auch immer um keine Zweifel aufkommen zu lassen.
      Klaus Hermann Ries (khr)

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        #4
        konkret dazu sagen kann ich nichts, aber mitjammern.
        ich hatte eine anfrage von einer architektin. holzrahmen, sehr zierlich, mit glasfüllung als schiebetüren zum raumteilen. kein problem, da gibt es in aschaffenburg eine schreinerei, die machen so etwas auf raumplusbasis. fensterkanteln mit furnierummantelung. vor dem angebotschreiben nocheinmal nachgefragt und in erfahrung gebracht, daß die türen um 90° gedreht und im packen beiseitegestellt werden müssen. da gibts nichts für. wir haben überlegt und beschlossen, der schiebebeschlag lässt sich soweit modifizieren. das angebot steht und die architektin ist von der rolle, weil sie auch weiß, daß es da nichts fertiges gibt. zwei tage später kommt der anruf, ob jemand von uns vorbeikommen könnte, es gäbe noch andere arbeiten für diesen bau zu besprechen. 30 km hingefahren von fonomöbel über badmöbel, ankleidezimmer und schlafzimmer alle problemchen besprochen. nach eineinhalb stunden zum ende der besprechung kam der satz: SIE BEKOMMEN DANN EINE AUSSCHREIBUNG VON UNS ZUGESCHICKT.
        ich hätte sie erwürgen können. wenn ich jetzt eine rechnung stelle, so von wegen beratung da komm ich nicht einmal durch damit. na, ja man hat ja sonst keine hobbies.

        frohes fluchen noch, bernd aßmann

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          #5
          Um auf eine gaaaanz alte Frage von Dir zurück zu kommen:

          das wäre ein Fall, bei dem die Mitgliedschaft in der Innung sich als sinnvoll erweisen könnte, indem Du dann nämlich Deine Kollegen vor der Dame warnst.

          Dann lachen sich zwar alle über Dich tot, aber die Tussi hat ein zweites Mal keinen Erfolg mit ihrer Vorgehensweise.
          Klaus Hermann Ries (khr)

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            #6
            Hallo Jungs,

            es freut mich ( oder eigentlich nicht ), daß es allen mehr oder weniger gleich geht. Egal ob Ost, West, Gutachter oder Tischler...
            Die Meinung von Herrn Tieß würde ich mich gerne anschließen. Aber dann geht es mir wie von Herrn Rieß beschrieben.
            Den Tip die Frage nochmals bei dem angegebenen Link zu stellen, werde ich ausführen. Sollten sich konkrete Neuigkeiten ergeben, die alles auf den Kopf stellen, melde ich mich nochmals.
            Auch wenn es traurig ist : Wer ist die Innung, Wer ist die Handwerkskammer ?
            Stellen Sie mal einem von beiden eine konkrete Frage.
            Die Antworten dürften allen bekannt sein:
            ... Ja also man könnte ... . Aber so genau wissen wir das auch nicht. Vielleicht sollten man mal einen RA fragen ...
            und so weiter.
            Andere Antworten habe ich bisher noch nicht bekommen.
            Schade um unser Geld, das diese beiden Vereine verpulvern.

            Tschüß Axel

            Axel Witzki

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              #7
              Es soll sogar welche geben die sind Gutachter und Tischler.

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                #8
                also für unsere handwerkskammer muß ich echt eine lanze brechen. ich habe mich jahrelang über die pflichtbeiträge geärgert. aber seit ich angefangen habe bei jedem problem einfach mal anzurufen habe ich schon viel konkrete hilfe bekommen. unsere innung sehe ich dahingehend als reine interressensvereinigung einiger weniger alteingesessener betriebe mit dem zweck den markt im griff zu behalten. überregional ist es genauso. ein münchner funktonär sagte mit, in deutschland gäbe es 10000 tischlereien zuviel. man müsse abwarten, bis der markt sich bereinigt hätte und dann könne man wieder vernünftig arbeiten. ich nehme an er hat die 10000 nicht innungsbetriebe gemeint. also bin ich vorsorglich mal beigetreten.

                frohes politisieren noch, bernd aßmann

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                  #9
                  Hallo Axel,

                  Innung sind wohl alle Mitglieder, darum die Veranstaltungen besuchen, gescheit rummosern, den faulen Säcken vor die Kniescheibe treten,
                  Mehrheiten bilden (es gibt i.d.R. Gleichgesinnte die sich nicht trauen) und dann ehrenamtlich besser machen!
                  Inaktive Zahler sind selbst schuld, wenn in der Innung Profilgeile, Unterbelichtete das Sagen haben.

                  grummel, grummel   Josef Ries


                  (Geändert von Josef Ries um 11:59 Uhr am Mai 3, 2002)
                  Gruß vom Saarländer

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