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Hilfe: Eichenholztischplatte mit Trocknungsrissen + Plattenverstärkung möglich?

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    Hilfe: Eichenholztischplatte mit Trocknungsrissen + Plattenverstärkung möglich?

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    Hallo liebe Fachleute,
    Ich baue gerade einen Eichenholzesstisch aus Leimholz.
    Dazu habe ich zwei Arbeitsplatten längs miteinander verleimt um auf eine Breite von 1m und eine Länge von 2m zu kommen.
    Dazu habe ich Lamellos eingefräst und mit Gurten verspannt.
    Um die Platte optisch dicker zu machen, habe ich die Ränder gedoppelt durch verleimen.
    Meine Probleme hierbei sind folgende:
    1. die Leimfuge in der Mitte, wo die Arbeitsplatten verleimt wurden, ist nicht durchgehend zusammen geblieben. An den beiden Stirnseiten ist ein (Trocknungs-?) Riss entstanden. Da dies unschön ist, würde ich den gerne verschließen? Kann ich das machen, oder wird sich die Platte dadurch im weiteren Verlauf durch Luftfeuchte- und Temperaturänderungen und damit bedingte Ausdehnungen weiter auseinanderarbeiten? Denn mit dem Holzkitt ist der Spalt ja zunächst gefüllt. Wenn sich das Holz wieder ausdehnt, ist dann der Holzkitt im Weg und presst die Platten weiter auseinander?
    2. Die Tischbeine sind nicht hoch genug, daher würde ich gerne auf die Unterseite noch eine weitere Holzschicht aufleimen, so dass der Tisch etwas höher wird. Dazu würde ich Restholz der Eiche verwenden. Zusätzlich würde dies die Platte auch gegen Verwinden stabilisieren (ähnlich einer Gratleiste). Allerdings wird ja eine Gratleiste nicht verleimt /verschraubt. Kann ich die Platte einfach unten aufleimen und mit Schrauben den notwendigen Pressdruck erzeugen? Das aufgeleimte Holz würde ich in die gleiche Richtung aufleimen, wie die Tischplatte, damit die Ausdehnung (siehe Punkt 1) kein Problem darstellt.
    Gibt es eventuell noch etwas zu beachten?
    Vielen Dank für jegliche Unterstützung
    Holger
    Angehängte Dateien

    #2
    ...unter anderem bei OPO gibt es Gratleisten aus Metall zum einfräsen. Funktionieren sehr gut. Kommt auf die Dicke deiner Platten an. Holz arbeitet immer. Da reicht unter Umständen schon die Änderung der Luftfeuchtigkeit aus. Mein eigener massiver Tisch (60mm Nussbaum) hat auch eine leicht „wellige“ Oberfläche bekommen. Aber nicht störend. Da du diesen „Flickenteppich“ aus den einzelnen Lamellen hast, kann da schon mal das eine oder andere Teil sich etwas Ändern. Ich denke aber nicht in dem Maß das es störend wird. Bei mir ist es jedenfalls nicht so spiegelglatt geblieben wie es aus der Breitbandschleifmaschine kam.
    Axel Witzki

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      #3
      hallo axel,
      vielen Dank.
      das ist eine interessante Alternative. Kostet mich mindestens 100€ für zwei Gratleisten. ist eine Menge Asche. Würde ich natürlich machen, wenn es alternativlos ist. Was hältst Du davon, "einfach" ein Reststück der Eichenplatte (ca. 40cm x 80 cm) mittig auf die Unterseite zu leimen?
      Vielen Dank für deine /Eure Einschätzung
      Gruß

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      • M.M
        M.M kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Bei einer Verleimung über die ganze Länge, wird eins von beiden beschädigt, wenn nicht sogar zerstört.
        Mal in der Fachliteratur nachlesen, das Arbeiten des Holz, und wie man es reduzieren kann.

      #4
      ...geht auch. Aber eine Gratleiste ist eine Gratleiste. Es gibt viele Möglichkeiten zu versuchen dem Verzug in gewissen Grenzen Einhalt zu gebieten.
      Einfach nur einen Plattenrest drunter leimen/Schrauben bringt nichts
      Axel Witzki

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