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Lack- oder Kunststofftür?

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    Lack- oder Kunststofftür?

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    Hallo,

    meine Frage richtet sich an die Fachleute hier.

    Es geht um die Innentüren in meiner Einentumswohnung. Diese müssen überprüft werden, denn es ist unklar, ob es sich hier wirklich um Lacktüren, oder doch nur um Konstofftüren handelt.

    Ich vermute, dass es anhand von Bildern schwer zu beurteilen ist, aber Vlt. Kann doch jemand etwas dazu sagen?

    Über zeitnahe Antworten freue ich mich sehr!!

    Viele Grüsse
    Coco91

    #2
    Bilder
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      #3
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        #5
        Hi,
        da sollten wir wissen was wurde besprochen / ausgemacht.
        Wenn ich heute eine Zimmertür in Weißlack kaufe ist das nicht gleichzeitig echter Lack. Die großen Türenhersteller verwenden eine Weißlackfolie. Auch gibt es CPL Oberflächen in Weißlack.
        Und es gibt die "echte" weiß lackierte Oberfläche, die kostet aber ca. 3x soviel wie Lackfolie (Standard).
        Du siehst es kommt da ganz auf die Beratung an und was ausgemacht wurde.

        Ach ja, von den Bildern her würde ich sagen dass es auf Jeden Fall keine echt lackierte Tür ist.
        Grüßle aus Oberschwaben

        Bruno

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        • Bogi
          Bogi kommentierte
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          Hoffe das war zeitnah genug :-~

        #6
        Vielen Dank für die super schnelle Antwort . Ich hab hier den Text der baubeschreibung vorliegen, Vlt hilft das weiter?
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          #7
          „Mit weisser Endlackierung“ - was bedeutet das jetzt?

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            #8
            Dass die Tür mit flüssigem Lack lackiert wurde und nicht mit einer weissen Folie beklebt wie die Tür auf dem Foto.
            Klaus Hermann Ries (khr)

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              #9
              Das heißt, die Türen wurden nicht wie in der bau Beschreibung eingebaut und deshalb liegt ein Mangel vor, den ich mit meinen Garantie Ansprüchen geltend machen kann?

              Vielen lieben Dank ihr lieben!!!

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                #10
                Unter Umständen ist es sogar eine weiß lackierte Türe mit Folienkanten.
                Da wird die Kante erst aufgefahren und dann im Walzverfahren lediglich der Lack auf die Fläche aufgebracht.
                Auf Bildern schwierig zu sagen.
                Wer ist denn der Hersteller der Elemente?
                Evtl. mal auf das Türschloss schauen oder eine Türe aushängen. Teilweise steht es unten drauf.
                Ansonsten denjenigen fragen, der es geliefert/montiert hat.
                Damit könnten wir Ihnen wahrscheinlich besser weiter helfen.


                Dazu einmal eine Anmerkung:
                Weiße Endlackierung ist kein Qualitätsnachweis. Es gibt "lackierte" Türen die den Lackeimer aus der Nähe "gezeigt" bekommen.
                Da wird, wie oben beschrieben, mit einer Walze minimalste Mengen an Lack aufgewalzt und direkt 1 Meter weiter im Anschluss mit einer UV Lampe oder ähnliches sofort getrocknet. Sonst wäre er eingezogen und weg. Teilweise werden solche "Weißlacktüren" als fertig lackiert verkauft. Wenn mein Lackierer diese geringe Menge als Grundierung aufbringen würde, wäre er sofort entlassen.

                Was mich viel mehr interessieren würde, wie ist die Wohnungseingangstüre bei Ihnen gelifert worden?
                Bei der Angabe Holz von außen und weiß beschichtet von innen denke ich, ist die nächste Reklamation vorprogrammiert.
                Ich zumindest kenne kein namhaftes Türenwerk das so etwas mit Garantie ausliefern würde.


                Von der Wiege bis zur Bahre, Vorschriften und Formulare

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                • Bogi
                  Bogi kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  JeldWen machts, ohne Garantieausschluss.

                #11
                Okay, ich versuche nun etwas mehr auszuholen.

                Ich habe mir zum Jahreswechsel eine Neubau-Eigentumswohnung gekauft. Der Bauherr beauftragt seine Firmen, für die Innentüren der Eigentumswohnung war ein Privatunternehmen aus Nörten-Hardenberg zuständig (ich weiß nicht, ob man hier Namen nennen darf).

                Im März habe ich die Wohnung bezogen, im Badezimmer habe ich eine größere Regendusche und Maxi-Fliesen bis zur Decke. Nach einmaligem Duschen ist sofort aufgefallen, dass sich extrem viel Kondenswasser an Fliesen und Badezimmertür sammelt trotz laufender Lüftungsanlage (Passivhaus).

                Nach 10 Minuten duschen sind Kondenswassertropfem die Tür hinuntergelaufen und die Tür quoll direkt am Boden auf. Diese Tür war offensichtlich nicht versiegelt. Ich war entsetzt, denn direkt nach dem ersten Mal Duschen darf so etwas doch nicht passieren? Ist der Hersteller bzw. Das Unternehmen, welches die Tür einbaut dafür verpflichtet die Badezimmer Tür zu versiegeln? Im Internet habe ich dazu unterschiedliche Meinungen gelesen, als Eigentümer müsse man z.b. Selbst dafür sorgen. Aber ich kann mir das nicht vorstellen, wie soll ich als Bauleihe davon Ahnung haben, dass eine Tür im Badezimmer zu versiegeln sei. Beim Bezug meiner Wohnung gehe ich davon aus, dass alles ordnungsgemäß eingebaut wurde, sodass man direkt die Wohnung beziehen kann und nutzen kann (also auch duschen kann, ohne dass sofort eine Tür aufquillt).
                Daraufhin habe ich den Mangel sofort gerügt und dem Bauherren und der Firma mitgeteilt (Garantie). Diese weist jegliche Schuld von sich und behauptet, die aufgequollene Tür sei durch Eigenverschulden verursacht (z.b. Wasserschaden), was eine absolute Frechheit ist. Man sieht sogar die Kondenswasserspuren auf der Tür und bei jedem Duschvorgang quillt die Tür erneut auf. Also hier noch einmal kurz die Frage: muss die Firma die Tür austauschen, weil die Versieglung fehlt? Das ganze landet mittlerweile bei meinem Anwalt mit weiteren Mängeln der Wohnung und läuft auf einen Rechtsstreit hinaus.

                Nun um Eigtl auf das Thema zurück zu kommen, sowohl der Bauherr als auch das Unternehmen, welche die Türen eingebaut haben, stellen sich auf Kriegsfuß, sind unfreundlich, sodass ich bisher nicht einmal ermitteln konnte, um welche firms der Tür es sich handelt. Diese brauche ich um ein Angebot erstellen zu lassen, was die Kosten bzw. Den Einbehalt des Geldes, welches ich mir für diesen Mangel einbehalten lassen möchte, ermittelt.

                Das einzige was ich bisher in der Hand habe ist die baubeschreibung, die ich oben schon als Bild gepostet habe. Und somit sind wir auf die Oberfläche der Tür aufmerksam geworden. Mein Freund ist gelernter Tischler, und er behauptete gleich, dass das wohl keine lackierten Türen seien, entgegen der Baubeschreibung. Daraufhin haben wir mehrere Bekannte tischlerunternehmen angerufen, um zu erfragen, ob die uns nähere Auskunft darüber geben können. Ein Tischler hatte in dem ganzen Wohnkomplex sogar vor 3 Jahren in den ersten Häusern die Türen eingebaut und sagte, dass das keine Lacktüren waren. Er ging mit dem Bauherren im Streit auseinander und ist froh dass er damit nichts mehr am Hut hat. Da in den Häusern überall der gleiche Standard eingebaut wird, die Bilder und mein Freund auch darauf hinweisen, dass dies keine Lacktüren sind, kann dies durchaus sein und würde bedeuten, dass der Bauherr entgegen der notariellen Baubeschreibung falsche Ware eingebaut hätte, was natürlich ausgetauscht werden müsste. Deswegen habe ich mich an euch Gewand, denn jeder Punkt ist wichtig, der mir dabei hilft, zu zeigen, dass hier gepfuscht wird und wenn das alles wirklich vor Gericht geht, helfen mir solche Punkte weiter.

                Also zusammemfassend noch einmal die fragen: habe ich Garantie Anspruch bei einer nicht versiegelten Tür die durch Kondenswasser sofort aufgequollen ist

                und handelt es sich in der Baubeschreibung laut Text um eine LACKIERTE TÜR, welche höchst wahrscheinlich aber nur foliert eingebaut wurde?

                Zu der „Haustür“ kann ich gerne auch noch einmal Bilder machen.

                Tut mir leid für das lange Ausholen, ich hoffe ich konnte es jetzt besser erklären.

                Vielen dank weiterhin für eure Einschätzung und Hilfe!!

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                  #12
                  Hier ist die wohnungseingangstür von KFV -

                  bei den Innentüren habe ich alles abgesucht, da ist einfach kein Hersteller zu finden.

                  Kann mir jemand noch noch einmal erklären woran man den Unterschied einer lackierten Tür und einer folierten Tür erkennt. Ich habe das Gefühl es handelt sich hier aus einer Mischung von beidem, auf der einen Seite mit der Abrundung sieht es volllackiert aus, auf der anderen Seite sieht man die Übergänge vom Draufgeklebten Folien, so würde ich es zumindest als leihe beschreiben, aber ich habe wirklich 0 Ahnung davon.
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                    #13
                    Bild 1-2 Eingangstür, Bild 3,4 Innentüren
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                      #14
                      das ist was für Deinen Rechtsanwalt.
                      Die Türen sind auf Jeden Fall "nur" Folie und keine echt lackierten Türen.
                      Die Folie wird auf der Überschlagseite (Rundung) bis in den Falz geklappt und auf der Gegenseite bis zur Kante, dadurch entsteht die schwarze Naht. Bei einer echt lackierten Tür ist überhaupt kein Übergang zu sehen.
                      Jetzt müsste man noch das LV vom Schreiner sehen was dort gefordert wurde. aber wie gesagt das soll Dein Anwalt machen.

                      Die Wohnungseingangstür hat nur ein Schloss von KFV.

                      Zum Badezimmer: Wenn bei mir jemand eine Tür ins Badezimmer möchte ist das auch eine ganz normale Standardtür. Es sei denn es wird was anderes gefordert. Auch hier wäre Interessant was in dem LV vom Schreiner steht.
                      Ob sich Kondenswasser in der Menge ansammeln darf???? weiß ich nicht. Vielleicht zu heiß geduscht ?
                      Grüßle aus Oberschwaben

                      Bruno

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                        #15
                        Wenn Wasser an der Tür herab läuft und unten abtropft ist es kein Unterschied ob sie lackiert oder foliert ist. Da geht jede Tür kaputt. Es muss mehr geheizt und gelüftet oder weniger geduscht werden. Unterschiede zwischen normalen Türen und solchen für Badezimmer gibt es nicht. Höchstens Feucht- oder Nassraumtüren als Sondertüren im öffentlichen Bereich.
                        Klaus Hermann Ries (khr)

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