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Massivholzdielen - Ausdehnung, Untertrocknung?

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    Massivholzdielen - Ausdehnung, Untertrocknung?

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    Liebe Forumsteilnehmer und Experten,

    Habe ziemlichen Stress mit einem vom Fachmann verlegen Boden.

    Massivholzdielen Esche (geölt), Dicke 19 mm, Breite 165mm verlegt auf Lattung (darunter Estrich) im Neubau.

    Verleger wusste, wann der Estrich und der Innenputz gemacht worden waren und hat dann den Zeitpunkt der Verlegung festgelegt. Erst sah alles gut aus, als dann aber die Türen kamen und die Fußleisten verlegt werden sollten (ca. 6 Wochen nach der Verlegung des Bodens) fiel auf, dass der Boden auseinander und hochgegangen war (so dass die Leisten nicht angebracht werden konnten). Verleger hat dann gesagt, es müsste irgendwo Feuchtigkeit in den Boden gekommen sein. Haben wir verneint, Heizung alles ok, Luftfeuchtemesser ergaben immer 35-49%, Temperatur in den Räumen war c. 18 Grad, er riet zum Hochheizen auf 25 Grad, was wir gemacht haben, aber es wurde nicht besser. Dann hat er die äußeren Dielen rausgerissen und den Estrich befühlt, der trocken war, dann neue Dielen eingefügt, und in einem anderen Raum bloß mehr Raum zur Wand freigeschnitten. Und dann kam eine hohe Rechnung mit der Begründung, es handele sich um keinen Fall für die Gewährleistung, da Feuchtigkeit vorgelegen habe.

    Was meinen die Forumsteilnehmer und redlichen Handwerker hier – wie kann es Feuchtigkeit sein, wenn keine da war? Könnten die Dielen untertrocknet gewesen sein?

    Über jegliche Art von konstruktiven Kommentaren würde ich mich freuen und danke schonmal –
    Eva

    #2
    Liebe Eva,
    schon bei den ersten 2 Zeilelen legten sich bei mir die Nackenhaare auf

    Ich frage mal ganz konkrekt:und ohne Umschweife;

    HAST DU SCHON GUTACHTEN ÜBER DIESES PROBLEM?

    Kommentar


      #3
      Danke, kann denn ein Gutachter 7 Monate nach der Verlegung noch irgendwas rausfinden?
      So ein Gutachten kostet bestimmt mind, 500 Euro, denke ich.
      Und wieso stellen sich die Nackenhaare auf bei "Massivholzdielen Esche (geölt), Dicke 19 mm, Breite 165mm verlegt auf Lattung (darunter Estrich) im Neubau." Ist das was Kurioses?

      Kommentar


        #4
        Guuden,

        wenn der Boden auseinander gegangen ist, war das Material zu feucht.
        In welcher Form sind die Dielen hochgegangen? Konvex oder konkav?
        Jegliches Befolgen des von mir Geschriebenen geschieht auf eigene Gefahr.
        Gut Holz! Justus.

        Kommentar


          #5
          Danke, MagMog,
          Eher konkav...aber wenn er beim Einbau zu feucht war, dann wäre er doch durch die 'Heizmaßnahme' wieder zusammengegangen und nicht auseinander, oder?

          Kommentar


            #6
            Guuden,

            Guuden,

            wenn der Boden auseinander gegangen ist, war das Material zu feucht.
            Jetzt ist alles trocken und die Dielen bleiben geschrumpft.

            Gut Holz! Justus.
            Jegliches Befolgen des von mir Geschriebenen geschieht auf eigene Gefahr.
            Gut Holz! Justus.

            Kommentar


            • M.M
              M.M kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Hallo Justus,
              wenn Die Dielen zu trocken sind, nehmen die beim Akklimatisieren Feuchte vom "Bau" auf und "wachsen".
              Das meinte die Fragestellerin.
              Sie will wissen, ob so was schon mal vorkommt, das das Holz zu trocken ist.

            #7
            Das verstehe ich leider nicht....er ist ja nicht geschrumpft, sondern musste an den Enden freigeschnitten werden, weil er ja nicht zurück ging.
            Nach dem Einbau war alles scheinbar ok, dann ging er immer weiter auseinander, so dass jegliche Freiräume verschwanden und er sich quasi hochbog.

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              #8
              Zitat von Eva Beitrag anzeigen
              Liebe Forumsteilnehmer und Experten,

              Habe ziemlichen Stress mit einem vom Fachmann verlegen Boden.

              Massivholzdielen Esche (geölt), Dicke 19 mm, Breite 165mm verlegt auf Lattung (darunter Estrich) im Neubau.

              Verleger wusste, wann der Estrich und der Innenputz gemacht worden waren und hat dann den Zeitpunkt der Verlegung festgelegt. Erst sah alles gut aus, als dann aber die Türen kamen und die Fußleisten verlegt werden sollten (ca. 6 Wochen nach der Verlegung des Bodens) fiel auf, dass der Boden auseinander und hochgegangen war (so dass die Leisten nicht angebracht werden konnten). Verleger hat dann gesagt, es müsste irgendwo Feuchtigkeit in den Boden gekommen sein. Haben wir verneint, Heizung alles ok, Luftfeuchtemesser ergaben immer 35-49%, Temperatur in den Räumen war c. 18 Grad, er riet zum Hochheizen auf 25 Grad, was wir gemacht haben, aber es wurde nicht besser. Dann hat er die äußeren Dielen rausgerissen und den Estrich befühlt, der trocken war, dann neue Dielen eingefügt, und in einem anderen Raum bloß mehr Raum zur Wand freigeschnitten. Und dann kam eine hohe Rechnung mit der Begründung, es handele sich um keinen Fall für die Gewährleistung, da Feuchtigkeit vorgelegen habe.

              Was meinen die Forumsteilnehmer und redlichen Handwerker hier – wie kann es Feuchtigkeit sein, wenn keine da war? Könnten die Dielen untertrocknet gewesen sein?

              Über jegliche Art von konstruktiven Kommentaren würde ich mich freuen und danke schonmal –
              Eva
              Ich bin kein Bodenspezialist,
              aber wenn ich lese, der Estrich wurde befühlt....
              Wurde vor dem Verlegen keine Prüfung vorgenommen, ob der Estrich verlegereif ist ???
              Sowas liegt doch in der Pflicht des Bodenlegers, nach meinem Kenntnisstand, und konnte er anhand dieser Prüfung nun sagen, das das alles von seiner Seite gestimmt hat ?

              Hat er das Material geliefert ?
              Also alles aus einer Hand ?

              Hochheizen auf 25 Grad, welche Art von Heizung haben Sie denn ?

              Vlt äußert sich der Peter Musch noch dazu, das ist hier der, der sich auskennt
              Grüße aus dem Saarland
              Michael Melchior

              Kommentar


                #9
                Zitat von Eva Beitrag anzeigen
                Danke, kann denn ein Gutachter 7 Monate nach der Verlegung noch irgendwas rausfinden?
                So ein Gutachten kostet bestimmt mind, 500 Euro, denke ich.
                Und wieso stellen sich die Nackenhaare auf bei "Massivholzdielen Esche (geölt), Dicke 19 mm, Breite 165mm verlegt auf Lattung (darunter Estrich) im Neubau." Ist das was Kurioses?
                Das Problem ist halt relativ neu, weil die Häuser jetzt in Hypergeschwindigkeit hoch gezogen werden.
                Früher hat so ein Einfamilienhaus mind. 1 1/2 Jahre gedauert
                Aber die Physik lässt sich nicht verarschen.
                Die Feuchtigkeit will seine Zeit,

                Das Material ist kein Problem.
                Es sind die "schlüsselfertigen Endtermine"

                Kommentar


                  #10
                  Boh Kinners ey!

                  Vor dem Verlegen prüft der Planer, so einer da ist, oder der Verleger des Bodens die Feuchte des Estrichs, und zwar mit einem CM-Gerät. Wenn er das nicht tut, ist das schon fast sträflich.

                  An 35% rel. LF bei 18°C glaube ich nicht. 18°C sind für die Verlegung des Boens viel zu wenig. Luftfeuchte hat erst einmal nichts mit Estrichfeuchte zu tun.

                  Ein Gutachter könnte jetzt feststellen, wie feucht das Holz ist, durch eine materialzerstörende Darrprobe. Dann kann er vielleicht zurück schließen, dass es beim Einbauzeitpunkt zu trocken war. Das wäre in meiner Zeit als Tischler dann hier das erste Mal der Fall. So oder so liegt ein Schaden vor, dessen Grund gesucht werden sollte, und zwar mit Hilfe eines SV der Parkettleger. Der kostet aber auch tausenfünfhundert Euro. Aber egal, es ist ja nur Geld und der Mann will / muß aus Prestigegründen ja Mercedes fahren oder mindstens Audi. Isso.

                  Meine Vermutung ist, dass beizeiten der Boden wieder trocknet und sich zurück zieht, und dann gute Nacht. Das Verhalten des Verlegers in diesem Fall kommt mir jedenfalls ziemlich suspekt vor.
                  Klaus Hermann Ries (khr)

                  Kommentar


                    #11
                    Erst einmal Dank an Alle hier!

                    Das ist kein schlüsselfertiges Haus, die Gewerke habe ich beauftragt. Ruckuck ist da auch nix gegangen, Seit Baubeginn sind nun fast zwei Jahre vergangen. Aber ich kann ja nicht beurteilen, wann der Boden verlegt werden kann, oder? Hatte dem Verleger gesagt, wann der Estrich verlegt worden war und wann der Innenputz gekommen war. Ob er da vor dem Verlegen gemessen hat, kann ich nicht sagen. Das Holz hat er bestellt. Es ist keine Fußbodenheizung, sondern eine normale Heizung.

                    Bin langsam echt in Panik.

                    Kann auch mal ein Bild posten, wie es vor Weihnachten aussah als der Boden sich ausgedehnt hatte.

                    Es grüßt herzlich
                    Eva

                    Kommentar


                      #12
                      Hai Eva,
                      entschuldige Bitte.
                      Aber wir müssen aufgrund der fachlich spärlich gegeben Informationen eben "das Übliche" im Kopf abspulen.

                      Da passt wohl jetzt nix zu den üblichen "Ferndiagnosen"

                      Ich wünsch alles Gute und bin raus

                      Kommentar


                        #13
                        Danke dennoch.
                        Vielleicht fällt ja noch jmd was ein.

                        Mir ist auch grad eingefallen, dass in einem Raum (unten) wo die Dielen verlegt wurden gar kein Estrich ist, da kann es also nicht am ggf feuchten Estrich gelegen haben.

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                          #14
                          Guuden,

                          ordentliche Infos sind für sachdienliche Tipps unabdingbar!
                          Dann erspart es auch das missverständliche "Boden aufgegangen".
                          Mal Estrich, mal nicht, Heizungstyp muss mehrmals nachgefragt werden, sind alle Räume
                          unterkellert bzw. mit einem Stockwerk darunter? Keller feucht?

                          Aber egal, der Verleger hat sich zu versichern, dass die Gegebenheiten den Einbau der Dielen zulässt.
                          Geht's schief muss er die Sache in Ordnung bringen.
                          Nachfrist schriftlich einräumen, falls gelisteter Handwerker die Schlichtungsstelle der Handwerkskammer kontakten
                          oder eine Verbraucherberatung befragen.
                          Funzt das alles nichts, einen Fachanwalt kontakten.

                          Gut Holz! Justus.
                          Jegliches Befolgen des von mir Geschriebenen geschieht auf eigene Gefahr.
                          Gut Holz! Justus.

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                            #15
                            Zitat von khr Beitrag anzeigen
                            Boh Kinners ey!

                            Vor dem Verlegen prüft der Planer, so einer da ist, oder der Verleger des Bodens die Feuchte des Estrichs, und zwar mit einem CM-Gerät. Wenn er das nicht tut, ist das schon fast sträflich.

                            An 35% rel. LF bei 18°C glaube ich nicht. 18°C sind für die Verlegung des Boens viel zu wenig. Luftfeuchte hat erst einmal nichts mit Estrichfeuchte zu tun.

                            Ein Gutachter könnte jetzt feststellen, wie feucht das Holz ist, durch eine materialzerstörende Darrprobe. Dann kann er vielleicht zurück schließen, dass es beim Einbauzeitpunkt zu trocken war. Das wäre in meiner Zeit als Tischler dann hier das erste Mal der Fall. So oder so liegt ein Schaden vor, dessen Grund gesucht werden sollte, und zwar mit Hilfe eines SV der Parkettleger. Der kostet aber auch tausenfünfhundert Euro. Aber egal, es ist ja nur Geld und der Mann will / muß aus Prestigegründen ja Mercedes fahren oder mindstens Audi. Isso.

                            Meine Vermutung ist, dass beizeiten der Boden wieder trocknet und sich zurück zieht, und dann gute Nacht. Das Verhalten des Verlegers in diesem Fall kommt mir jedenfalls ziemlich suspekt vor.
                            Amen

                            Das mit dem Audi, ist auch nur der Begeisterung für seine Passion geschuldet

                            Und wieder weg

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