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Schimmel in der Mietwohnung

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    #76
    Zitat von Fennek Beitrag anzeigen
    Hier muss ich auch mal als Vermieter meine Sicht der Dinge,
    Vermieter kontra Mieter schildern.
    Hier, wie in anderen Foren wird immer über den raffgierigen geldgeilen Vermieter hergezogen.........

    Das ist meine Sicht der Dinge auf der anderen Seite.
    Moin,

    ich habe am Betrieb ein Mehrfamilienhaus (Bj 1970,10 Wohnungen) und die
    unterschiedlichsten Erfahrungen mit Schimmelbildung gemacht. Ich habe Mieter die seit Jahrzehnten ohne Probleme das Haus bewohnten und der Nachmieter nach einen halben Jahr mit Schimmel zu kämpfen hat. Heutzutage wird gleich immer auf dem Vermieter eingedroschen ohne sich mit der einfachsten Physik zu beschäftigen. Es ist immer das gleiche, Wäsche wird in der Wohnung getrocknet (trotz Trockenboden), teilweise werden einzelne Räume nie beheizt und Stoßlüften scheint ein Fremdwort zu sein.
    Ich will das nicht pauschalisieren, aber mit den steigenden Energiekosten
    wird immer weniger geheizt und so entstehen die Probleme......

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      #77
      Es ist eine erwiesene Studie, dass in baugleichen Wohnungen für Mietwohnungen dass Schimmel-Risiko 5 x höher ist als in Eigentumswohnungen.

      Die Rechtsprechung ist das Problem.

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        #78
        Zitat von C.Kusnik Beitrag anzeigen
        Es ist eine erwiesene Studie, dass in baugleichen Wohnungen für Mietwohnungen dass Schimmel-Risiko 5 x höher ist als in Eigentumswohnungen.

        Die Rechtsprechung ist das Problem.
        Diese "Studie" würde ich gerne sehen.
        Hast du einen Link? Danke.

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          #79
          Zitat von bertRAM Beitrag anzeigen
          Also wenn ein Schimmelproblem auftritt. Und das Problem auf Fehler im Bau zurück zu schließen ist - ist sehr wohl der Vermieter zuständig. Anders natürlich wenn einem nachgewiesen werden kann, dass man selbst am Schimmel schuld ist. z.B. wenig Lüften.

          Ich kann nur von meinem Fall berichten: Bei mir wurde der Schimmel von einer Firma entfernt und die befallenen Räume neu ausgemalt. Kosten trug der Vermieter/Bauherr.
          Hatte auch Ärger mit dem Vermieter. Dieser wollte mir den Schimmel in die Schuhe schieben..

          Oft hilft da ein Experte für Schimmel weiter..
          Grüß dich

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            #80
            Mein kurzer Erfahrungsbericht mit Schimmel in einer Mietwohnung:
            Das Badezimmer hatte nur ein Fenster raus ins Treppenhaus und ansonsten eine Ventilation, die absolut nichts gebracht hat. Diagnose: Schimmel nach einem Jahr. Ich habe damals als Student noch mit Mitbewohnern gelebt und wir haben mit allen möglichen Mitteln versucht es rauszukriegen. Im Endeffekt musste rübergemalt werden mit der Farbe die neuen Schimmel verhindert. Die Hausverwaltung wollte anfangs, dass wir es übernehmen, aber haben dann eingesehen, dass bei einem solchen Badezimmer der Schimmel einfach vorprogrammiert war. Mussten aber extrem rumstreiten, bis sie es eingesehen haben.
            Frohes neues Jahr!

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              #81
              Von Vermieterseite sieht das dann so aus.
              Trotz eines großen Dreh-Kipp-Fensters von B1250 x H1450 im Badezimmer.

              Mein Mieter behauptet auch felsenfest überzeugt, er würde ja lüften, das stimmt auch. Leider nur immer, trotz vorheriger Einweisung und Belehrung, nur auf Kipp ohne eine ausreichende Querlüftung im Feuchtraum und das reicht einfach nicht aus.

              Der nun entstandener Schaden nach nur 15 JMonaten Wohnzeit die dieser Mieter dort nun wohnt, an Decke und den Wänden mit Putzentfernung und neuem Verputzen, Malerarbeiten, eventuell müssen auch die oberen Fliesen noch raus sollte der Schimmel dahinter gezogen sein, dem Fenster und Fensterbank cirka bisher geschätzte 4800€.

              Da freut man sich doch, solche Mieter zu haben
              Angehängte Dateien
              Gruß vom geheimen Ort.

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                #82
                Zitat von Fennek Beitrag anzeigen
                Von Vermieterseite sieht das dann so aus.
                Trotz eines großen Dreh-Kipp-Fensters von B1250 x H1450 im Badezimmer.

                Mein Mieter behauptet auch felsenfest überzeugt, er würde ja lüften, das stimmt auch. Leider nur immer, trotz vorheriger Einweisung und Belehrung, nur auf Kipp ohne eine ausreichende Querlüftung im Feuchtraum und das reicht einfach nicht aus.

                Der nun entstandener Schaden nach nur 15 JMonaten Wohnzeit die dieser Mieter dort nun wohnt, an Decke und den Wänden mit Putzentfernung und neuem Verputzen, Malerarbeiten, eventuell müssen auch die oberen Fliesen noch raus sollte der Schimmel dahinter gezogen sein, dem Fenster und Fensterbank cirka bisher geschätzte 4800€.

                Da freut man sich doch, solche Mieter zu haben

                Auf deinem ersten Bild sehe ich etwas anderes.

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                  #83
                  Und wie ist es ausgegangen? Meine Tochter hat auch mal in so einer Wohnung gelebt, aber dann schnell das Weite gesucht, als der Schimmel entdeckt wurde.

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                    #84
                    Wohl das Übliche halt:
                    Mieter zieht böse aus in eine andere Wohnung,
                    "Scheiße, die neue Wohnung ist ja genau so schlecht, oder sollte ich doch mal lüften?"

                    Vermieter baut Fensterfalzlüftungen ein und instruiert den neuen Mieter im Mietvertrag zum lüften.

                    Und sie lebten glücklich...

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                      #85
                      Wenn einer unserer Mieter Feuchtigkeitsprobleme hat, verweise ich auf die Vormieter, die keine Probleme hatten und stelle klar, dass wohl nicht die Wohnung das Problem ist. Dann rate ich dem sich einen elektrischen Kondenstrockner zu kaufen, die kosten so zwischen 150 und 200 Euro und sind auf Temperatur und Feuchtigkeit einstellbar. Dafür bezahlen wir dann den Strom, circa 15 Euro in den Wintermonaten. Zwei haben das getan und sind glücklich.
                      Klaus Hermann Ries (khr)

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