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Stufen knarzen und haben sich verzogen

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    Stufen knarzen und haben sich verzogen

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    Hallo zusammen, wir sind im April diesen Jahres in unseren Neubau (Massivbauweise) gezogen. Unsere Treppe ist aus Beton mit Tritt- und Setzstufen in Eiche lackiert. Unter der Treppe befindet dich eine kleine Vorratskammer.
    Bereits wenige Wochen nach dem Einzug ist uns aufgefallen, dass sich Ritzen und Spalten an den Stufen bilden und sich, vor allem die Setzstufen im oberen Bereich, ziemlich verformen.
    Wir wollten es erstmal beobachten und hatten ja auch noch genug andere Dinge zu erledigen.
    Nun haben wir unsere Treppenfirma gebeten sich das Ganze nochmal anzuschauen, da es uns schon viel vorkommt und die Stufen inzwischen auch knarzen.

    Letzte Woche war ein Mitarbeiter der Firma da. Er war selbst überrascht und meinte, dass die verzogenen Stufen schon sehr ausgeprägt sind (5-6 mm Lücke).
    Der Tenor war allerdings, dass man da nicht viel machen könne. Das läge daran dass es ein Neubau ist und auch, weil wir dieses Kämmerchen unter der Treppe haben. Die Feuchtigkeit von dort würde nach oben durch die Betontreppe abziehen und deshalb verzieht such das Holz. Dass sich nur die Setzstufen verziehen abereits die Trittstufe nicht ist er nicht wirklich drauf eingegangen...
    Er hat mir jetzt angeboten die Setzstufen zu unterfüttert (ich hoffe ich hab mir das richtig behalten) und dann vorne mit farbig passendem Silikon auszuspritzen. Dann knarzt es nicht mehr - kann sich aber auch nie mehr zurück bilden, wobei er schon sagte ganz zurück geht das sowieso nicht mehr... Aber von der Seite, wo man freie Draufsicht hat, sieht das Ganze natürlich eher mittelmäßig aus.
    Als ich das Thema Austausch angesprochen habe hat er direkt abgewunken, dass das nicht ginge und viel zuviel Aufwand wäre. Es wäre halt Neubauproblem...

    Wir als Laien sind jetzt natürlich verunsichert und würden uns über Expertenmeinungen freuen!
    Ich lade gleich noch einige Fotos hoch...

    #2
    Hallo zusammen, wir sind im April diesen Jahres in unseren Neubau (Massivbauweise) gezogen. Unsere Treppe ist aus Beton mit Tritt- und Setzstufen in Eiche lackiert. Unter der Treppe befindet dich eine kleine Vorratskammer.
    Bereits wenige Wochen nach dem Einzug ist uns aufgefallen, dass sich Ritzen und Spalten an den Stufen bilden und sich, vor allem die Setzstufen im oberen Bereich, ziemlich verformen.
    Wir wollten es erstmal beobachten und hatten ja auch noch genug andere Dinge zu erledigen.
    Nun haben wir unsere Treppenfirma gebeten sich das Ganze nochmal anzuschauen, da es uns schon viel vorkommt und die Stufen inzwischen auch knarzen.

    Letzte Woche war ein Mitarbeiter der Firma da. Er war selbst überrascht und meinte, dass die verzogenen Stufen schon sehr ausgeprägt sind (5-6 mm Lücke).
    Der Tenor war allerdings, dass man da nicht viel machen könne. Das läge daran dass es ein Neubau ist und auch, weil wir dieses Kämmerchen unter der Treppe haben. Die Feuchtigkeit von dort würde nach oben durch die Betontreppe abziehen und deshalb verzieht such das Holz. Dass sich nur die Setzstufen verziehen abereits die Trittstufe nicht ist er nicht wirklich drauf eingegangen...
    Er hat mir jetzt angeboten die Setzstufen zu unterfüttert (ich hoffe ich hab mir das richtig behalten) und dann vorne mit farbig passendem Silikon auszuspritzen. Dann knarzt es nicht mehr - kann sich aber auch nie mehr zurück bilden, wobei er schon sagte ganz zurück geht das sowieso nicht mehr... Aber von der Seite, wo man freie Draufsicht hat, sieht das Ganze natürlich eher mittelmäßig aus.
    Als ich das Thema Austausch angesprochen habe hat er direkt abgewunken, dass das nicht ginge und viel zuviel Aufwand wäre. Es wäre halt Neubauproblem...

    Wir als Laien sind jetzt natürlich verunsichert und würden uns über Expertenmeinungen freuen!
    Ich lade gleich noch einige Fotos hoch...

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      #3

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        #4
        Niemand der dazu etwas sagen kann?
        Oder fehlen noch irgendwelche wichtigen Informationen oder weitere Fotos um das beurteilen zu können?

        Wir wären wirklich sehr dankbar für Hilfe!
        Im Voraus schonmal danke!

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          #5
          Hallo,
          ich bin kein Treppenbauer, doch was hat eine Voratskammer unter einer Betontreppen mit dem Verziehen von Massivholz zu tun, oder habe ich das falsch verstanden ?
          Beton ist meines Wissen Luftdicht, Wasserdurchdringung kenne ich nur im wirklichen Wasserbereich.

          Wie sind denn die Temperatur und Feuchte werte in Ihrem Haus ?
          Grüße aus dem Saarland
          Michael Melchior

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            #6
            Hi,
            da wären meine ersten Fragen:
            wurde die Betontreppe grundiert/abgesperrt gegen aufsteigende Feuchtigkeit?
            sind die Setzstufen mit den Tritten verbunden (Feder, Dübel) ?
            wie sind die Stufen auf der Betontreppe befestigt?
            Grüßle aus Oberschwaben

            Bruno

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              #7
              Hallo, es sieht so aus, als wäre jeweils die obere Setzstufe mit der unteren Stufe nicht verbunden. Das sollte mit Holzdübeln verleimt sein. Kann man mit einem dünnen Stahllineal prüfen.
              Herzliche Grüße!

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                #8
                Guuden,

                es stimmt etwas mit dem Feuchtverhältnis nicht.
                Entweder wurde der Bau unter die Endbedingungen trocknet oder das Holz war zu feucht.

                Gut Holz! Justus.
                Jegliches Befolgen des von mir Geschriebenen geschieht auf eigene Gefahr.
                Gut Holz! Justus.

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                  #9
                  Erst einmal vielen Dank für eure Antworten!
                  Ich versuche alle Fragen, soweit ich das kann, zu beantworten...

                  Die Temperaturen sind "normal" . So 21 bis 23 Grad über den Daumen, Luftfeuchtigkeit (Hygrometer in jedem Raum) liegt idR zwischen ca. 45 und 60%; im Sommer natürlich (beides) zeitweise auch höher. Wir stoßlüften mindestens dreimal täglich.

                  Ob die Treppe grundiert/ abgesperrt wurde weiß ich leider nicht. Wessen Aufgabe wäre das theoretisch gewesen? Rohbauer, Treppenbauer, Verputzer???
                  Die Stufen sind, soweit ich das weiß nur mit Schaum mit dem Beton verbunden. Ich habe auch noch ein Foto von den Stufen vor dem Einbau gefunden. Von Verbindungen ist da nichts zu sehen...

                  Zu den Feuchteverhältnissen...
                  Der Rohbau war im Herbst dicht und hat im Sommer kaum einen Regen abbekommen. Estrich kam Anfang Dezember, super Trocknungszeitraum also über den Winter mit stoßlüften plus zusätzlich zwei Entfeuchter. Die Treppe kam Ende Februar, also fast drei Monate später.
                  Wäre es denn nicht abschließend Aufgabe des Fachbetriebs gewesen die 'Belegreife' zu prüfen und ggfs Bedenken zu äußern? Wenn das denn überhaupt das Problem wäre...

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                    #10
                    Hat denn jemand einen Tipp wie wir jetzt am besten weiter vorgehen?

                    Direkt Sachverständigen oder Gutachter einschalten? Und wie bzw wo findet man da jemanden?
                    Oder erst nochmal das Gespräch mit dem Chef der Firma suchen (war ja nur der Geselle da) und was genau verlangen?

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                      #11
                      Hi,

                      dann versuche ich mal mein Glück:
                      War das ganze eine Private Beauftragung oder lief das über einen Architekten / Bauträger sprich mit Bauvertrag?
                      Aber auf jeden Fall müsste doch da noch eine Gewährleistung drin sein. Würde es mal mit so einer Argumentation versuchen.

                      Das Absperren des Beton muss der Treppenbauer machen, ansonsten hätte er Bedenken anmelden müssen. Steht bestimmt auch in den Verarbeitungsrichtlinien seines Schaumes drin.

                      Suche noch einmal das Gespräch mit dem Chef. Dass ein Ausbau aufwändig ist hat der Mitarbeiter Recht aber das ändert nichts an der Sache dass sein Gewerk nicht korrekt ausgeführt wurde.
                      Zuletzt geändert von Bogi; 08.11.17, 21:02.
                      Grüßle aus Oberschwaben

                      Bruno

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                        #12
                        Hi,

                        dann versuche ich mal mein Glück:
                        War das ganze eine Private Beauftragung oder lief das über einen Architekten / Bauträger sprich mit Bauvertrag?
                        Aber auf jeden Fall müsste doch da noch eine Gewährleistung drin sein. Würde es mal mit so einer Argumentation versuchen.

                        Das Absperren des Beton muss der Treppenbauer machen, ansonsten hätte er Bedenken anmelden müssen. Steht bestimmt auch in den Verarbeitungsrichtlinien seines Schaumes drin.

                        Suche noch einmal das Gespräch mit dem Chef. Dass ein Ausbau aufwändig ist hat der Mitarbeiter Recht aber das ändert nichts an der Sache dass sein Gewerk nicht korrekt ausgeführt wurde.

                        Grüßle aus Oberschwaben

                        Bruno

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                          #13
                          Das Absperren des Beton muss der Treppenbauer machen, ansonsten hätte er Bedenken anmelden müssen. Steht bestimmt auch in den Verarbeitungsrichtlinien seines Schaumes drin.

                          Nö, bei uns im Angebot steht: Der Untergrund muss sauber, trocken, fettfrei und mit Haftgrund grundiert zur Verfügung gestellt werden.
                          Tischler-Team Treppentechnik

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